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AfD in Hessen AfD-Vorstand soll Partei verlassen

Der erst vor wenigen Tagen abgesetzte Vorsitzende des hessischen Landesverbands der Partei Alternative für Deutschland, Volker Bartz, soll nun aus der Partei ausgeschlossen werden. Bartz wird unter anderem vorgeworfen, seinen Doktor- und Professorentitel nicht rechtmäßig zu führen.

02.01.2014 14:42
Zerrissen: Die eurokritische AfD. Foto: dpa

Die Personalquerelen im hessischen Landesverband der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) nehmen kein Ende. Erst vor wenigen Tagen war der Landesvorsitzende Volker Bartz vom Bundesvorstand mit sofortiger Wirkung abgesetzt worden, nun soll er aus der Partei gedrängt werden. Gegen Bartz, bislang einer von drei Landesvorstandssprechern, sei von den übrigen sieben Mitgliedern des Landesvorstandes ein Antrag auf ein Parteiausschlussverfahren beim Schiedsgericht der Partei eingereicht worden, sagte der geschäftsführende Sprecher Gunther Nickel am Donnerstag, 2. Januar, der dpa.

Mitglieder stimmen ab

Die Amtsenthebung von Bartz sei jedoch möglicherweise nicht rechtsgültig, sagte Nickel. «Um Rechtswirksamkeit herzustellen, beantragen wir beim Schiedsgericht erstens den Parteiausschluss und zweitens die sofortige Suspendierung vom Amt, bis eine Entscheidung über den Parteiausschluss vorliegt.»

Beim AfD-Landesparteitag am 11. Januar in Gießen-Allendorf sollen zudem die Mitglieder über die Amtsenthebung abstimmen. Bartz war am Donnerstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Er soll sich weigern, auf die Anfrage eines Journalisten hin nachzuweisen, dass er seinen Doktor- und Professorentitel zurecht führt. Zudem wird ihm vorgeworfen, vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gegeben zu haben. (dpa)

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