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Abfall-Tonnen Biotonne bleibt auch mal stehen

Im Kreis Gießen ist die Müllabfuhr mit Detektoren ausgestattet. Ist eine Tonne falsch befüllt, werden gelbe oder rote Karten verteilt.

12.11.2018 09:02
Biotonne
Mehrere Biotonnen. Foto: Renate Hoyer

Plastikfolie zwischen Bananenschalen, Glas unter Brokkoli. Einige Kommunen in Hessen belassen es nicht bei Appellen an die Bürger, sondern kontrollieren auch, ob Biotonnen korrekt befüllt werden. Im Kreis Gießen etwa sind zwei Abfuhrwagen mit Detektoren unterwegs, die Metall im Müll erkennen können.

„Die bisherige Planung sieht vor, dass der Störstoffdetektor zunächst in jeder Gemeinde bei jeweils sechs Abfuhren zum Einsatz kommt“, teilte der Kreis mit. Ist eine Tonne falsch befüllt, werden gelbe oder rote Karten verteilt. Bei Gelb erhalten die Bürger die Information, dass sie nicht richtig sortiert haben und wie das vermieden werden kann. Bei Rot bleibt die Tonne stehen. Dann muss entweder selbst nachsortiert oder der Bioabfall kostenpflichtig als Restmüll abgeholt werden.

Im Kreis Fulda werden Biotonnen auch mal eingezogen und durch ein gebührenpflichtiges Restmüllgefäß ersetzt. (dpa)

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