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Zweiter Weltkrieg

31. März 1945 Ostern

Am 31. März 1945, Ostersamstag, titelt die „Westfälische Tageszeitung“: „Mit Fanatismus in den Kampf!“ In Kassel erschießt die Gestapo 78 italienische Arbeiter, die angeblich einen Wehrmachtszug geplündert haben. US-Bomber zerstören halb Rothenburg ob der Tauber. Amerikanische Truppen besetzen Bad Hersfeld. Und das französische Militär in Speyer kündigt an, man werde Plünderungen streng ahnden.

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1. April 1945 Nazis gegen Deutsche

Die Alliierten umschließen am Ostersonntag ’45 bei Lippstadt die deutsche Heeresgruppe West unter dem Befehl von Generalfeldmarschall Walter Model. Im Rheinland, Ruhrgebiet und in Westfalen beginnt eine der letzten Schlachten des Zweiten Weltkriegs auf europäischem Boden.

Zweiter Weltkrieg

2. April 1945 Der Kampf um Wien

Mit der Operation „Radetzky“ versuchen österreichische Wehrmachtsangehörige – darunter auch Carl Szokoll, ein von den Nazis nicht erkannter Verschwörer vom 20. Juli 1944 –, das umlagerte Wien kampflos an die Rote Armee zu übergeben. Sie kontaktieren am 2. April das lokale sowjetische Oberkommando unter Marschall Tolbuchin. Doch sie werden verraten, die Anführer wenige Tage später hingerichtet.

Zweiter Weltkrieg

4. April 1945 Ungarn

In Ungarn fallen die letzten Schüsse. Der Krieg walzt sich weiter, durch Österreich, Italien, Jugoslawien, Deutschland. Für die Ungarn hatte das Ende im September 1944 begonnen, als die Rote Armee auf ihr Staatsgebiet vorstieß.

Zweiter Weltkrieg

7. April 1945 Das Ende in Fernost

Die US-Marine ortet am 7. April 1945 den japanischen Flottenverband um das Schlachtschiff Yamato. Wenige Stunden später sinkt die Flotte nach mehreren US-Angriffswellen vor Kyushu, die südlichste der vier Hauptinseln Japans. Der letzte große Einsatz der kaiserlichen Marine endet in einem Desaster.

Zweiter Weltkrieg

8. April 1945 Königsberg

Die Wehrmacht im seit Ende Januar eingekesselten Königsberg lehnt am 8. April 1945 das sowjetische Kapitulations-Angebot ab. Die verlustreiche Schlacht um das heutige Kaliningrad dauert noch einen weiteren Tag an, bevor sich die Festung unter dem massiven Druck der Roten Armee schließlich doch ergab. Wieder einmal waren die Generale Hitler gefolgt und hatten bis zur letzten Patrone kämpfen lassen.

Zweiter Weltkrieg

9. April 1945 Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer muss sich am frühen Morgen des 9. April 1945 nackt ausziehen. Im Konzentrationslager Flossenbürg führen ihn die Wachen auf Befehl von Adolf Hitler zum Galgen und richten ihn hin. Der lutherische Theologe und Leiter eines Predigerseminars der Bekennenden Kirche war einer der letzten NS-Gegner, die das Unrechtsregime mit dem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 in Verbindung brachte.

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10. April 1945 Juden unter Waffen

Hans Flesch wird vermisst. Der Bataillonsarzt beim Volkssturm telefoniert Anfang April noch mal mit seiner Familie in Berlin, da steht er irgendwo bei Guben an der Neiße. Es gehe zum Einsatz, erzählt er; seitdem weiß man nichts mehr von ihm. Hans Flesch ist „Halb-Jude“.

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11. April 1945 Buchenwald ist frei!

Die 6. Panzerdivision der US-Armee erreicht am 11. April das Konzentrationslager Buchenwald. Nach der Flucht der meisten SS-Wachen besetzen Häftlinge noch während der Kämpfe außerhalb des Lagers die Türme und übernehmen Buchenwald. 21.000 Häftlinge erlebten so ihre Befreiung und die Ankunft der US-Armee.

Zweiter Weltkrieg

13. April 1945 Trumans Beitrag

Adolf Hitler ist am 13. April 1945 guter Dinge. Tags zuvor ist US-Präsident Franklin D. Roosevelt gestorben, kurz darauf wird sein Nachfolger der bisherige Vize Harry S. Truman. Dies reicht Hitler, um mal wieder zu hoffen, dass das alliierte Bündnis auseinanderbricht. Es ist nicht sein einziger Irrtum.

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