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11. September 2001 Die USA erinnern an die Opfer von 9/11

Auch zwölf Jahre nach den Anschlagen von 9/11 ist die Trauer allgegenwärtig. Überall in den USA wird der fast 3000 Toten gedacht. Präsident Obama ruft die Bürger auf, weiter wachsam zu bleiben. Zugleich spricht er sich aber auch für Frieden aus.

11.09.2013 17:15
US-Präsident Barack Obama erinnert am Pentagon an die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001. Foto: Reuters

Auch zwölf Jahre nach den Anschlagen von 9/11 ist die Trauer allgegenwärtig. Überall in den USA wird der fast 3000 Toten gedacht. Präsident Obama ruft die Bürger auf, weiter wachsam zu bleiben. Zugleich spricht er sich aber auch für Frieden aus.

Zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 hat US-Präsident Barack Obama sein Volk vor der unablässigen Gefahr neuer Attacken gewarnt. „Lasst uns die Stärke haben, der anhaltenden Bedrohung zu begegnen“, sagte Obama am Mittwoch bei einer Gedenkzeremonie im Pentagon bei Washington. „So lange es diejenigen gibt, die unsere Bürger schlagen wollen, werden wir wachsam bleiben und unsere Nation verteidigen.“ Zugleich betonte Obama, dass die Anwendung militärischer Macht nicht die einzige Lösung sei, der Gefahr zu begegnen. „Gewalt allein kann nicht die Welt schaffen, die wir wollen.“

Auf den internationalen Konflikt um die syrischen Chemiewaffen und einen möglichen US-Militärschlag gegen das Regime ging der Präsident anders als am Vorabend in seiner Rede zur Nation nicht direkt ein. Er forderte sein Volk aber auf, „Vertrauen in die Werte (zu) haben, die uns zu Amerikanern machen“.

Zuvor hatten Obama und sein Stellvertreter Joe Biden gemeinsam der Opfer der Terroranschläge gedacht. Mit ihren Ehefrauen nahmen sie um 8.46 Uhr (Ortszeit) an einer Schweigeminute im Garten des Weißen Hauses teil. Zu diesem Zeitpunkt war zwölf Jahre zuvor das erste von vier entführten Flugzeugen in den Nordturm des World Trade Centers gerast. Um 9.03 Uhr schlug die zweite Maschine in den Südturm ein. Das dritte Flugzeug zerschellte 34 Minuten später im Westteil des Pentagons. Ein gekapertes Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab. Nahezu 3000 Menschen kamen bei den Anschlägen ums Leben.

Bei einer Gedenkfeier im Schatten des neuen World Trade Center in New York verlasen Angehörige die Namen der fast 2700 Toten auf Ground Zero. Der scheidende Bürgermeister Michael Bloomberg, der bald nach dem 11. September 2001 zum Stadtvater gewählt worden war, sprach den Hinterbliebenen ein letztes Mal sein Mitgefühl aus. Dudelsackpfeifer der Feuerwehr begleiteten die Zeremonie am World Trade Center Memorial wie in den Vorjahren mit verhaltenen Klängen.

Zum 12. Jahrestag der Terroranschläge trafen die USA besondere Sicherheitsvorkehrungen. Obama sprach dafür am Dienstag (Ortszeit) mit seinen Beratern, wie das Weiße Haus mitteilte. In den vergangenen Monaten habe die US-Sicherheitsberaterin Lisa Monaco zahlreiche Treffen organisiert, um die Sicherheit am Gedenktag zu garantieren. Vergangenes Jahr starben am 11. September bei einem Anschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi vier Menschen, darunter US-Botschafter Christopher Stevens. (dpa)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier 911

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