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USA Trump lobt die EU und startet Angriff auf China und Türkei

US-Präsident Trump besucht ein Stahlwerk und läuft dabei auf verbaler Hochtour. Juncker liebt er jetzt, China ist sein neuer Lieblingsfeind. Auf Twitter kündigt er Sanktionen gegen die Türkei an.

27.07.2018 06:48
Donald Trump
US-Präsident Donald Trump in seinem Element: der einstige Immobilienmakler aus New York im Stahlwerk in Granite City, Illinois. Foto: dpa

Die EU habe sich bereiterklärt, große Mengen an Sojabohnen zu kaufen, sagte Trump. Wie der transatlantische Soja-Handel angekurbelt werden soll, ist bislang allerdings ungewiss, weil es derzeit keine EU-Einfuhrzölle auf den vor allem als Futtermittel wichtigen Rohstoff gibt.

Aus der EU-Kommission hieß es, man habe Trump die Zusage machen können, weil wegen der sinkenden Preise durch den Handelsstreit zwischen den USA und China die Nachfrage für amerikanisches Soja in Europa steigen werde. Peking hat Vergeltungszölle auf US-Soja-Importe verhängt. Erwartet wird, dass andere Hauptproduzenten wie Brasilien und Argentinien deswegen ihre Exporte mehr nach China verlagern werden.

Auf Twitter machte Trump zudem ein weiteres Feld der internationalen Politik auf. In einem Tweet kündigte er an, die USA werde „weitreichende Sanktionen“ gegen das Nato-Mitglied Türkei beschließen, sollten diese den US-Pastor Andrew Brunson nicht ausreisen lassen. Brunson gilt Ankara als Unterstützer der Gülen-Bewegung. Nach dem Putschversuch 2016 wurde er festgenommen und erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen. Er befindet sich aber nach wie vor unter Hausarrest. (FR/dpa)

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