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USA Radlerin wird für Stinkefinger gegen Trump gekündigt

1. Update Was sie von US-Präsident Donald Trump hält, machte Juli Briskman mit einer unmissverständlichen Geste deutlich. Nun ist sie ihren Job los.

Geste des Protests
Juli Briskman macht ihrem Ärger Luft - am 28. Oktober wird dieses Foto geschossen. Nun ist die Frau ihren Job los. Foto: afp/BRENDAN SMIALOWSKI (AFP)

Was sie von Präsident Trump hält, machte Juli Briskman mit einer unmissverständlichen Geste deutlich. Als sie vor gut einer Woche in Sterling im US-Bundesstaat Virginia in der Nähe eines Trump-Golfclubs radelte, wurde sie von Trumps Autokolonne überholt. Kurzerhand streckte sie den begleitenden Wagen mit Trumps Beratern und Sicherheitspersonal den Mittelfinger entgegen.

Nun ist die alleinerziehende Mutter arbeitslos, denn sie wurde wegen ihrer Reaktion gekündigt. Ein Pressefotograf in einem der Fahrzeuge des Konvois lichtete Briskman im entscheidenden Moment ab. In den sozialen Netzwerken machte das Bild die Runde. So sah auch Briskmans Arbeitgeber den obszönen Mittelfinger, er sprach umgehend die Kündigung aus.

Arbeitgeber in Diensten der Regierung

Wie die amerikanische „Huffington Post“ online berichtet, arbeitete die zweifache Mutter Briskman für das Unternehmen Akima, das wiederum in Diensten der US-Regierung steht. Die Firma ist auf IT-Dienstleistungen und Cyber-Sicherheit spezialisiert.

Die 50-Jährige Briskman sagte dem Nachrichtenportal, dass ihre Vorgesetzten befürchten, das Bild könne den Geschäftsaussichten von Akima schaden. Besonders wütend mache sie, dass einem männlichen Kollegen nach einer obszönen Beschimpfung bei Facebook nicht ebenfalls gekündigt wurde. Der Mann, so Briskman, habe die Äußerung löschen und seinen Arbeitsplatz bei Akima dann behalten dürfen. (mit afp)

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