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US-Regierung Ausnahmen von Iran-Sanktionen gefordert

Im Streit über das Atom-Abkommen mit dem Iran fordern Deutschland, Frankreich und Großbritannien konkrete Ausnahmen von den Sanktionen gegen Iran.

06.06.2018 11:09
US-Finanzminister Steven Mnuchin. Foto: rtr

Im Streit über das Atom-Abkommen mit dem Iran haben die drei größten europäischen Staaten und die EU schriftlich von der US-Regierung konkrete Ausnahmen von den Sanktionen gegen die Islamische Republik gefordert. „Als Alliierte erwarten wir, dass die Vereinigten Staaten von Maßnahmen Abstand nehmen, die die europäischen Sicherheitsinteressen gefährden“, heißt es in einem Reuters am Mittwoch vorliegenden Brief der Außen- Wirtschafts- und Finanzminister Deutschlands, Frankreich und Großbritanniens.

Das auch von der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini unterzeichnete Schreiben vom 4. Juni richtet sich an US-Finanzminister Steven Mnuchin und Außenminister Mike Pompeo. Konkret werden Ausnahmen für EU-Firmen gefordert, die Verträge für Geschäfte im Iran nach dem Inkrafttreten des Atom-Abkommens am 16. Januar 2016 abgeschlossen haben. Zu den Bereichen, für die die Europäer um Ausnahmen bitten, gehören pharmazeutische Produkte, die zivile Luftfahrt sowie der Auto- und Bankensektor. Zuerst hatte „Spiegel Online“ über den Brief berichtet. (rtr) 

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