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Ultimatum aus Kiew UN-Sicherheitsrat soll vermitteln

Kiew droht den prorussischen Aktivisten mit einem Einsatz der Armee. Bis Montagmorgen, 8 Uhr, sollen prorussische Separatisten die Waffen abgeben. Russland beklagt den "verbrecherischen Befehl". Nun soll noch in der Nacht der UN-Sicherheitsrat zusammentreten.

13.04.2014 23:32
Der UN-Sicherheitsrat will noch in der Nacht über die Lage in der Ukraine beraten. (Archiv) Foto: rtr/Adrees Latif

Nach blutigen Zusammenstößen in der Ostukraine hat Übergangspräsident Alexander Turtschinow die prorussischen Separatisten ultimativ zur Aufgabe aufgefordert. Nur wer bis Montagmorgen die Waffen niederlege und die besetzten Verwaltungsgebäude verlasse, werde strafrechtlich nicht belangt, sagte Turtschinow am Sonntag in Kiew.

Zugleich drohte er mit einem «groß angelegten Anti-Terror-Einsatz» unter Beteiligung der Streitkräfte, um die Unruhen im Osten des Landes zu beenden. Nach Angaben des Präsidialamtsleiters Sergej Paschinski gilt das Ultimatum bis 9 Uhr Ortszeit (8 Uhr MESZ).

Moskau: Es hängt vom Westen ab

Russland warnte die prowestliche Regierung in Kiew nachdrücklich vor einem Militäreinsatz gegen die Separatisten.

Moskau sei "empört über den verbrecherischen Befehl" von Turtschinow, der die Proteste von der Armee niederschlagen lassen wolle, teilte das Außenamt in Moskau am Sonntag mit. "Gerade vom Westen hängt es jetzt ab, einen Bürgerkrieg in der Ukraine zu vermeiden."

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