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Tote Familie in Köpenick: Ex-Mieter verstopften Abzug

Nach dem Tod einer sechsköpfigen Familie in Berlin-Köpenick ermittelt die Polizei jetzt gegen zwei frühere Mieter der ...

28.07.2011 18:56
Ein Techniker der GASAG kommt in die Puchanstraße in Berlin-Köpenick, um die Gasanlage in der Unglückswohnung zu überprüfen (Foto vom 25.07.2011).

Berlin. Nach dem Tod einer sechsköpfigen Familie in Berlin-Köpenick ermittelt die Polizei jetzt gegen zwei frühere Mieter der Wohnung. Sie räumten in Vernehmungen ein, das Abzugsrohr der zum damaligen Zeitpunkt abgestellten Gastherme vor mehreren Jahren mit Zeitungen verstopft zu haben.

Sie hätten sich so vor Zugluft und Kälte schützen wollen, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend. Die Zeitungen seien bei den Ermittlungen auch in dem Abzugsrohr gefunden worden.

Gegen die früheren Bewohner, eine Frau und ihren erwachsenen Sohn, leiteten die Behörden ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein. Die Familie - vier Kinder und zwei Erwachsene - war an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Die Ermittler ließen die Gastherme in der Wohnung überprüfen. (dpa)

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