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Terrorist „Deso Dogg“ Dennis Cuspert soll jetzt wirklich tot sein

Der ehemalige Rapper Dennis Cuspert ist einer der bekanntesten deutschen IS-Terroristen. Berichte über seinen angeblichen Tod gab es schon mehrfach, jetzt sollen Bilder seiner Leiche kursieren.

19.01.2018 06:31
Denis Cuspert
Denis Cuspert, hier 2005 noch als Rapper „Deso Dogg“, schloss sich 2014 dem IS an. Foto: Di Matti (dpa)

Der schon mehrfach totgesagte IS-Terrorist und frühere Berliner Rapper Denis Cuspert soll Berichten zufolge in Syrien ums Leben gekommen sein. Das meldete die auf Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group (Site) am Donnerstag unter Berufung auf Medien, die der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahe stehen.

Demnach soll Cuspert, der zuletzt den Namen Abu Talha al-Almani trug, am Mittwoch in der Stadt Raranidsch (englisch: Gharanij) in der syrischen Provinz Dair as-Saur getötet worden sein. Dem IS nahe stehende Medien hätten Fotos von der blutbefleckten Leiche Cusperts verbreitet, hieß es weiter. Die Terrormiliz bestätigte den Tod aber nicht selbst. Es gab bislang auch keine Bestätigung von Sicherheitsbehörden in den USA oder Deutschland.

Rappername: „Deso Dogg“

Laut Site war Cuspert bei der Belagerung der ehemaligen IS-Hochburg Rakka bereits mehrfach verwundet worden. Auch wenn der Tod Cusperts bereits früher häufiger gemeldet worden sei, sei es dieses Mal wegen der Details und Fotos glaubwürdiger. Cuspert habe eine wichtige Rolle gespielt, ausländische Waffenbrüder zu gewinnen.

 

Cuspert wurde bereits mehrfach totgesagt. Er war in Deutschland als Rapper Deso Dogg aufgetreten und wurde später als schillernde Figur in der Islamistenszene bekannt. Der Deutsch-Ghanaer soll 2010 zum Islam konvertiert sein. Er schloss sich 2014 dem IS an. Die Bundesregierung stuft ihn als Terroristen ein. Anfang 2015 setzten die USA den Deutschen auf ihre Terroristenliste.

Cuspert hatte in zahlreichen IS-Videos zu Gewalt aufgerufen und mit islamistischen Anschlägen gedroht. Er soll damit beauftragt gewesen sein, Deutsche für den IS zu rekrutieren. (dpa) 

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