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Terror in Brüssel Bayrische Polizei nimmt Verdächtige fest

Terroristen haben bei mehreren Anschlägen in Brüssel über 30 Menschen getötet. Eine Chronik der Ereignisse.

22.03.2016 08:22
250 zusätzliche Soldaten sichern die Straßen in Brüssel. Foto: dpa

Terror im Herzen Europas: In Brüssel sind bei Explosionen am Flughafen und in der U-Bahn Dutzende Menschen getötet worden. Nach belgischen Medienberichten starben insgesamt mindestens 34 Menschen, davon 14 am Flughafen und 20 an der Metrostation Maelbeek mitten im EU-Viertel. Es soll mindestens 187 Verletzte gegeben haben. Allein in der U-Bahn seien 106 Menschen verletzt worden, sagte Brüssels Bürgermeister Yvan Mayeur.

22:09 Uhr: Die Polizei hat in Bayern Medienberichten zufolge drei Verdächtige nach einem Hinweis auf einen geplanten Terrorangriff festgenommen. Die Männer seien in einem in Belgien zugelassenen Auto unterwegs gewesen, bestätigte ein Sprecher des Landeskriminalamts am Dienstag einen Bericht der ARD und des Bayerischen Rundfunks.

19.22 Uhr: Bei einer versuchten Festnahme am Hauptbahnhof von Amsterdam sind nach Angaben der niederländischen Polizei Warnschüsse abgefeuert worden. Verletzt worden sei niemand.

19:18 Uhr: Bei Hausdurchsuchungen in Brüssel haben Fahnder eine Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), einen Sprengsatz und chemische Substanzen gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit.

19.01 Uhr: Belgiens Regierungschef Charles Michel ruft seine Landsleute zur Einigkeit auf. Er werde kämpfen, um die demokratischen Werte zu verteidigen, sagt Michel vor Journalisten.

18.42 Uhr: Passagiere von Airlines des Lufthansa -Konzerns können in den nächsten Tagen geplante Flüge nach Brüssel absagen. Flugtickets in die belgische Hauptstadt bis zum 28. März (Ostermontag) könnten kostenlos storniert oder umgebucht werden, sagt eine Lufthansa-Sprecherin. Zu den betroffenen Fluglinien gehören neben der Lufthansa Swiss, Austrian, Brussels Airlines und Eurowings. Zudem streicht die Lufthansa am Mittwoch 28 Flüge von Deutschland nach Brüssel.

18:01 Uhr: Die Brüsseler Polizei veröffentlicht einen Fahndungsaufruf. Sie sucht nach einem Verdächtigen des Anschlags am Flughafen.

17.40 Uhr: Die Terrormiliz Daish (IS) bekennt sich zu den Anschlägen von Brüssel. Als Vergeltung für Angriffe gegen den IS werde es "schwarze Tage" geben, gab die Miliz über ihr offizielles Konto bei dem Mitteilungsdienst Telegram bekannt.

17.16 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht von tiefer Bestürzung und Trauer über das, "was die Terroristen den Menschen in Brüssel angetan haben, was Terroristen uns allen angetan haben". Belgien werde alle Unterstützung von Deutschland erhalten.

17.15 Uhr: Sicherheitskräfte haben nach Angaben des Provinzgouverneurs von Brabant Flandern eine dritte Bombe in Brüssel gefunden und unschädlich gemacht.

16.56 Uhr: Der Brüsseler Flughafen bleibt nach Angaben der Betreibergesellschaft auch am Mittwoch geschlossen.

16.36 Uhr: Die EU-Staats- und Regierungschefs veröffentlichen gemeinsame Erklärung zu den Bombenanschlägen von Brüssel. Darin heißt es, die Anschläge verstärkten noch die Entschlossenheit, mit der man die europäischen Werte verteidigen werde.

16:29 Uhr: Der Sender VRT hat ein Foto von drei Männern veröffentlicht, die am Dienstag den Anschlag auf dem Brüsseler Flughafen Zaventem mit mindestens 14 Toten verübt haben sollen. Der Sender teilte auf seiner Internetseite mit, die Polizei habe dies bestätigt.

16:22 Uhr: Die radikalislamische Miliz Islamischer Staat (IS) hat sich nach Angaben einer ihre nahestehenden Nachrichtenagentur zu den Anschlägen in Brüssel am Dienstag bekannt.

16:04 Uhr: Laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga ist die Suche nach Waffen und möglichen Verdächtigen am Flughafen Zaventem beendet.

Dreitägige Staatstrauer

15:55 Uhr: Nach den Anschlägen mit mindestens 34 Toten verhängt die belgische Regierung eine dreitägige Staatstrauer. Das meldete der Sender RTBF.

15:48 Uhr: Der Zugverkehr in Brüssel soll ab 16 Uhr wieder weitgehend normal funktionieren. Das meldete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Betreibergesellschaft SNCB am Dienstag. Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxemburg im EU-Viertel.
Schuman befindet sich nahe der Metrostation Maelbeek, in der sich eine der beiden Explosionen ereignete. Der Bahnhof Luxembourg ist unmittelbar am Europaparlament. Auch der Bahnhof am Flughafen Zaventem bleibt vorerst geschlossen.

15:46 Uhr: Bundesinnenminister Thomas de Maizière ordnet für Mittwoch bundesweit Trauerbeflaggung an allen Behörden und Ämtern an, die in der Verantwortung des Bundes stehen. Dies geschehe als Zeichen der Anteilnahme und Solidarität gegenüber dem belgischen Volk.

15:33 Uhr: Das Krisenzentrum des belgischen Innenministeriums hat Internet-Nutzer zum vorläufigen Verzicht auf Musik- und Video-Streaming aufgerufen. «Haltet das Internet frei für Kommunikation», twitterte die Behörde nach den Anschlägen vom Dienstag in Brüssel.

15:29 Uhr: Die Eisenbahn-Stationen in Brüssel sollen nach einem Bericht der Zeitung "La Libre" am Nachmittag um 16.00 Uhr wieder öffnen. Allerdings werde das unter erheblich erhöhter Präsenz von militärischen Sicherheitskräften geschehen.

15:24 Uhr: Die belgische Fußballnationalmannschaft verzichtet heute auf ein Training in Brüssel. "Der Fußball ist heute nicht wichtig", twitterte die Mannschaft, die von Ex-Bundesligaspieler Marc Wilmots trainiert wird. Belgien soll am 29.März ein Testspiel gegen Portugal in Brüssel bestreiten.

14:45 Uhr: Dieumerci Mbokani, Stürmer des englischen Fußball-Erstligisten Norwich City, befand sich während der Terroranschläge in Brüssel am Flughafen der belgischen Hauptstadt, blieb aber unverletzt. Der kongolesische Nationalspieler hatte 2011 ein halbes Jahr für den VfL Wolfsburg in der Bundesliga gespielt.

14:29 Uhr: Der Betreiber des belgischen Atomkraftwerks Tihange twittert: Es handele sich nicht um eine Evakuierung. "Mitarbeiter, die nicht unbedingt erforderlich sind für den sicheren Betrieb werden gebeten, den Bereich zu verlassen."

Atomkraftwerke evakuiert

14:20 Uhr: Nach den Anschlägen von Brüssel sind die beiden belgischen Atomkraftwerke teilweise evakuiert worden. Das für den Betrieb der Anlagen nicht unbedingt notwendige Personal verlasse die Kraftwerke in Doel und Tihange, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Mit dieser Maßnahme würden Sicherheitsanordnungen der Behörden umgesetzt.

14.15 Uhr: Die Polizei findet am Brüsseler Flughafen einen Sprengstoffgürtel, der nicht gezündet wurde. Das meldet der flämische Privatsender VTM.

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14:10 Uhr: Die syrische Regierung hat die Anschläge von Brüssel verurteilt und zugleich als Konsequenz einer verfehlten Politik Europas und des Westens im Nahen Osten bezeichnet. Die amtliche Nachrichtenagentur Sana zitierte am Dienstag einen Vertreter des Außenministeriums mit den Worten, die Attentate seien die "zwangsläufigen Folge einer falschen Politik und von Toleranz gegenüber dem Terrorismus".

14:00 Uhr: Sprengstoffexperten der belgischen Armee wollen ein verdächtiges Päckchen am Brüsseler Flughafen sichern. Es könne zu einem Knall kommen.

13.49 Uhr: Die belgische Polizei hat nach einem Bericht des Senders VRT am Ort des Anschlages am Brüsseler Flughafen ein russisches Kalaschnikow-Sturmgewehr gefunden. Die Waffe habe neben dem toten Attentäter gelegen.

13:39 Uhr: Die Université libre de Bruxelles (ULB) evakuiert ihren Campus. Die Evakuierung stehe im Zusammenhang mit "den neuesten Informationen", die die Zuständigen erhalten hätten, twittert die Universität.

13:18 Uhr: Die Zahl der Opfer der beiden Anschläge von Brüssel steigt Medienberichten zufolge. Der Sender VRT spricht inzwischen von 34 Toten, davon 14 am Flughafen der belgischen Hauptstadt und 20 in der Metro-Station Maelbeek. Über 130 Menschen werden bei dem Doppelanschlag verletzt.

12.59 Uhr: Der belgische Sender RTBF berichtet von Hausdurchsuchungen in der Region Brüssel nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt.

12:53 Uhr: Einwohner Brüssels bieten nach den Terroranschlägen über das Internet Hilfe für Menschen an, die wegen des Stopps öffentlicher Verkehrsmittel in der Stadt feststecken. Unter dem Schlagwort «#OpenHouse» kündigten zahlreiche Twitter-Nutzer an, dass sie Betroffene bei sich zuhause unterbringen würden.

12:50 Uhr: Im Brüsseler Flughafen sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga Waffen gefunden worden. Belga verwies auf eine gute informierte Quelle, eine offizielle Bestätigung gebe es aber nicht.

12:39 Uhr: Die Universität Brüssel teilt mit, alle, die sich auf dem Campus Etterbeek befinden, sollen sich unverzüglich in Gebäude begeben und dort bleiben. "Derzeit gibt es eine spezifische Bedrohung", heißt es auf der Uni-Website.

12.33 Uhr: Die Anschläge in Brüssel zielen nach den Worten von Frankreichs Präsident Francois Hollande auf Europa. "Der Terrorismus hat Belgien getroffen, aber Europa war das Ziel, und die ganze Welt ist betroffen." Man habe es mit einer globalen Herausforderung zu tun, die globale Antworten erforderten.

12.31 Uhr: Allein bei der Explosion in der Brüsseler Metro-Station Maelbeek sind nach Angaben des Verkehrunternehmens STIB 15 Menschen getötet und 55 verletzt worden.

12.25 Uhr: Die Nato hat die Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Hauptquartier in Brüssel verschärft, das nahe dem Flughafen liegt. "Wir bleiben wachsam und beobachten die Lage sehr genau", sagt Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Wir alle stehen an diesem dunklen Tag an der Seite unseres Verbündeten Belgien."

12.23 Uhr: Die Brüsseler Anschläge galten nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere nicht nur Belgien, "sondern unserer Freiheit, unserer Bewegungsfreiheit, der Mobilität und allen, die Teil der EU sind". In Deutschland seien die Sicherheitskräfte sensibilisiert und die Schutzmaßnahmen an den Grenzen sowie an Bahnhöfen und Flughäfen verschärft worden. Es gebe aber bislang keinen Hinweis auf "einen Deutschlandbezug" der Täter. Derzeit gebe es keine Informationen zu deutschen Opfern.

12:22 Uhr: Der Pariser Eiffelturm erstrahlt in Gedenken an die Opfer der Anschläge von Brüssel am Dienstagabend in den belgischen Nationalfarben Schwarz, Gelb und Rot.

12.06 Uhr: Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) begrüßen die Anschläge von Brüssel in den Internet-Netzwerken. "Der IS wird Euch zwingen, Tausende von Malen zu überlegen, bevor ihr wieder Muslime tötet, denn Muslime wissen nun, dass es einen Staat gibt, der sie verteidigt", schreibt ein IS-Anhänger im Nachrichtendienst Twitter.

12:10 Uhr: Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter hat nach den Terroranschlägen in Brüssel vor übereilten politischen Reaktionen gewarnt. "Da hilft kein Aktionismus", sagte Peter am Dienstag in einem ARD-Interview.

11:55 Uhr: Bei den Explosionen in Brüssel hat es sich um Terroranschläge gehandelt. Das sagte der belgische Premierminister Charles Michel am Dienstag bei einer ersten Pressekonferenz und sprach von vielen Toten und vielen Verletzten.

11:44 Uhr: Nach den mutmaßlichen Anschlägen in Brüssel hat Belgien die Sicherheitsvorkehrungen an den Atomkraftwerken des Landes verstärkt. Dies berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Belga.

11:41: Uhr: Die Explosion in der Brüsseler Metrostation Maelbeek ist in einer gerade eingefahrenen U-Bahn ausgelöst worden. Bilder vom Tatort zeigten einen völlig zerstörten Wagen. Auf der Straße vor der Station wurden auf dem Gehweg Verletzte behandelt.

11.38 Uhr: In einer weiteren Metrostation in Brüssel kam es einem Reuters-Augenzeugen zufolge zu kleineren Explosionen. Lokale Medien berichten, es habe sich anscheinend um kontrollierte Sprengungen eines Bombenentschärfungskommandos der Polizei gehandelt.

11.30 Uhr:-Die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtet, die Regierung beordere 225 zusätzliche Soldaten nach Brüssel.

11:29 Uhr: Frankreichs Innenminister kündigt an, 1600 zusätzliche Polizisten an den Grenzen und in Zügen einzusetzen.

11:27 Uhr: Die Niederlande rät ihre Bürgern dringend, nicht in die belgische Hauptstadt zu fahren. Niederländer, die bereits in Brüssel sind, werden aufgefordert, in Gebäuden zu bleiben beziehungsweise den Flughafen und die Metro zu vermeiden. "Das Risiko auf terroristische Anschläge bleibt", warnt das Außenministerium auf seiner Website.

11:25 Uhr: Nach den Terroranschlägen in Brüssel hat die Bundespolizei die Überwachung der Grenze zwischen Belgien und Rheinland-Pfalz verstärkt. Es seien mehr Streifen unterwegs und vermehrt Kontrollstellen eingerichtet worden, sagte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag in Trier.

11.20 Uhr: EU-Ratspräsident Donald Tusk twittert: "Die EU gibt Brüssels Solidarität zurück und wird Brüssel, Belgien und Europa helfen, der Bedrohung durch den Terror entgegenzutreten".

11:17 Uhr: Facebook hat den Sicherheitscheck für Brüssel aktiviert. Nutzer, die sich in der Region Brüssel aufhalten, können dort angeben, ob sie in Sicherheit sind: www.facebook.com/safetycheck/brusselsexplosions-march2016/

11.15 Uhr: Die Deutsche Bahn stellt den Fernverkehr nach Brüssel ein. Züge etwa von Frankfurt in die belgische Hauptstadt enden nun in Aachen, teilt die Bahn mit.

11:10 Uhr: Außenamt ruft Brüssel-Besucher dringend zu Vorsicht auf - zunächst keine Informationen zu möglichen deutschen Opfern.

11.02 Uhr: Frankreichs Präsident Francois Hollande kündigt eine Sondersitzung der für Sicherheitsfragen zuständigen Minister der französischen Regierung an.

10.59 Uhr: Die Polizei in New York erhöht nach den Anschlägen in Brüssel einem Bericht des Senders NBC zufolge ihre Präsenz an den Flughäfen und Metrostationen der US-Metropole.

10:50 Uhr: Nach den mutmaßlichen Anschlägen in Brüssel raten die Behörden, zur Kommunikation auf soziale Medien auszuweichen. "Rufen Sie nicht an. Nutzen Sie Textnachrichten oder soziale Medien."

10.45 Uhr: Das Auswärtige Amt hat nach den Anschlägen in Belgien einen Krisenstab eingerichtet. "Die deutsche Botschaft in Brüssel bemüht sich mit Hochdruck um Aufklärung, ob auch Deutsche von den Explosionen betroffen sind", sagt ein Sprecher.

10:44 Uhr: Spaniens Außenminister José Manuel García-Margallo hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für die Explosionen in Brüssel verantwortlich gemacht. «Es handelt sich um eine koordinierte Aktion an verschiedenen Stellen der Stadt», sagte der Minister am Dienstag dem Radiosender Cadena Cope.

10:39 Uhr: Die Notfallnummer des Auswärtigen Amts: 030/50003000.

10:39 Uhr: Die Pariser Polizei hat ihre Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen, Bahnhöfen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln verstärkt. Nähere Details wollte ein Sprecher der Polizeipräfektur am Dienstag nicht nennen.10.34 Uhr - Der Sender VRT berichtet, bei der Explosion in einer Brüsseler Metro-Bahn habe es keine Toten gegeben. Andere Medien hatten von zehn Toten berichtet.

10.38 Uhr - Die Lufthansa streicht für heute alle Flüge nach Brüssel. Eine Maschine, die bereits in der Luft Weg war, sei nach Lüttich umgeleitet worden, sagt ein Lufthansa-Sprecher. Der Flughafen der belgischen Hauptstadt ist geschlossen.

10:36 Uhr: Der Bahnhof Brüssel Midi ist geschlossen. Vor allem internationale Zugverbindungen (Thalys, Eurostar) verkehren hier normalerweise. Brüssel Midi ist der größte Bahnhof in Belgien.

10:36 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Anschläge in Belgien als "barbarische Verbrechen" verurteilt. Der Terrorismus kenne keine Grenzen und müsse daher in aktiver internationaler Zusammenarbeit bekämpft werden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau.

10:34 Uhr: Nach den mutmaßlichen Terroranschlägen auf den Brüsseler Flughafen und die U-Bahn der Hauptstadt hat der belgische Premier Charles Michel den nationalen Sicherheitsrat zusammengerufen.

10.25 Uhr: Der britische Premierminister David Cameron twittert: "Ich bin schockiert und besorgt wegen der Ereignisse in Brüssel. Wir werden alles tun, um zu helfen."

10:22 Uhr: Das niederländische Militär erhöht seine Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen und Grenzen des Landes.

10:20 Uhr: Der Flughafen in Brüssel bleibt heute geschlossen, wie der Flughafen auf Twitter mitteilt. Passagiere sollen die Airlines kontaktieren, um Informationen über ihre Flüge zu erhalten.

10:15 Uhr: Bei der der Explosion in einer Brüsseler Metro-Station in der Nähe der EU-Behörden kamen nach einem Bericht des Senders VTM mindestens zehn Menschen ums Leben. Mindestens 15 Menschen wurden verletzt.

10:10 Uhr: Die Brüsseler Polizei ordnet Tunnelschließungen an.

10.05 Uhr: Die Besucherterrasse des Berliner Flughafens Tegel bleibt heute geschlossen. Das sei nach den Anschlägen in Brüssel eine "präventive Maßnahme", teilt der Flughafen mit.

10:00 Uhr: Brüsseler Verkehrsgesellschaft meldet, den öffentlichen Verkehrsbetrieb eingestellt zu haben.

9.55 Uhr: Der Sender VRT berichtet von mindestens 11 Toten und 35 Schwerverletzten.

9:52 Uhr: Belgische Medien berichten von einem Selbstmordattentäter, der für die Explosionen am Flughafen verantwortlich ist.

9:50 Uhr: Der Brüsseler Flughafen veröffentlicht eine Telefonnummer für Angehörige möglicher Passagiere: +32 - 27537300. Das Rote Kreuz hat eine Webseite für Menschen eingerichtet, die auf der suche nach angehörigen sind.

9:43 Uhr: Flughafen Frankfurt erwartet umgeleitete Flugzeuge aus Brüssel, das Europaparlament setzt eine Anhörung mit der EZB aus, alle Mitarbeiter der EU-Kommission sollen die Gebäude nicht zu verlassen oder zu Hause zu bleiben.

9:40 Uhr: Anleger haben bei europäischen Luftfahrt- und Touristikwerten auf den Verkaufsknopf gedrückt. Die Aktien von Easyjet, Air France-KLM, Ryanair und der British Airways-Mutter IAG fielen am Dienstag in der Spitze zwischen 5,7 und vier Prozent. Im Dax bildeten die Aktien der Lufthansa mit einem Abschlag von bis zu vier Prozent das Schlusslicht.

9:35 Uhr: Die U-Bahn-Stationen in Brüssel sind mittlerweile alle geschlossen worden.

9.28 Uhr: Der Sender RTBF berichtet unter Berufung auf Krankenhauskreise, bei den Explosionen seien mindestens zehn Menschen getötet und 30 verletzt worden.

9:29 Uhr: Nach den Explosionen am Brüsseler Flughafen haben sich die Krankenhäuser in der belgischen Hauptstadt auf die Aufnahme zahlreicher Verletzter eingestellt. Ein Notfall-Plan sei aktiviert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.

9:25 Uhr: In der Brüsseler Metro-Station Maelbeek in der Nähe der EU-Behörden ist es am Dienstag laut dem belgischen Sender RTBF zu einer Explosion gekommen.

9:21 Uhr: Die belgischen Behörden verhängen über das gesamte Land die höchste Sicherheitsstufe 4.

9:20 Uhr: Mittlerweile kursieren Meldungen, auch in einer Brüsseler Metro sei eine Bombe explodiert. Die Meldung ist nicht bestätigt.

9:17 Uhr: Die Flughafengesellschaft ruft die Bürger via Twitter auf, den Flughafen zu meiden.

9.10 Uhr: Vor den Explosionen am Flughafen sind der Nachrichtenagentur Belga zufolge mehrere Schüsse gefallen. Zudem hätten Personen arabisch gesprochen.

9:00 Uhr: Nach den Explosionen in Brüssel verschärft die Bundespolizei ihre Kontrollen am größten deutschen Flughafen in Frankfurt. Man beobachte die Situation sehr genau, sagte Sprecher Christian Altenhofen am Dienstag.

8:50 Uhr: Die Agenturen berichten von einem Toten, der belgische Rundfunk spricht von elf getöteten Menschen.

8:35 Uhr: Von zahlreichen Verletzten ist die Rede, davon sollen einige schwer verletzt sein.

8:20 Uhr: Der regionale Katastrophenplan wurde ausgerufe

8:15 Uhr: Mittlerweile ist auch der Zugverkehr zum Flughafen unterbrochen, die Flüge zum Brüsseler Flughafen werden zur Stunde umgeleitet.

8:10 Uhr: Deckenteile bedecken den Boden des Flughafens, der bereits geräumt und vorübergehend geschlossen wurde. Offenbar ist auch ein Teil der Fassade zerstört.

8:00 Uhr: Zwei Explosionen erschüttern den Brüsseler Flughafen Zaventem. (FR mit rtr)

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