Lade Inhalte...

Terror auf Las Ramblas Zwei Deutsche ringen nach Anschlag mit dem Leben

4. Update Medien: Die Polizei sucht nach einem 22-jährigen Marokkaner +++ Spanische Regierung hält Terrorzelle für zerschlagen +++ IS hat Angriffe für sich reklamiert +++ Der Ticker

18.08.2017 06:49
Barcelona
Am Tag nach dem Terroranschlag: Polizisten sichern den Tatort. Foto: dpa

Bei einem Anschlag mit einem Kleintransporter in der spanischen Metropole Barcelona am Donnerstag hat es Tote und Verletzte gegeben. Die Polizei spricht mittlerweile von drei Anschlägen. Spanien steht unter Schock. Die Ereignisse im Ticker:

13.36: Die Polizei sucht nach einem 22-jährigen Marokkaner. Die Ermittler verbreiteten am Samstag ein Fahndungsfoto von Younes Abouyaaqoub. Es könnte sich nach Informationen spanischer Medien um den Fahrer des Lieferwagens handeln

13.11: Nach dem Anschlag von Barcelona hält die spanische Regierung die Terrorzelle für zerschlagen. Dies sagte Innenminister Juan Ignacio Zoido am Samstag vor Journalisten.

12.54: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat die Angriffe in Spanien für sich reklamiert. Mehrere Glaubenskämpfer hätten sie in zwei Gruppen ausgeführt und „Kreuzfahrer“ ins Visier genommen, teilte der IS in einer Erklärung am Samstag über das Internet mit. Bisher war das IS-Bekenntnis nur von seinem Sprachrohr Amak verbreitet worden.

08.31: Nach dem Terroranschlag hat US-Präsident Donald Trump Spanien seine Unterstützung ausgesprochen. Die Vereinigten Staaten würden dem Land bei den Ermittlungen beistehen und helfen, die Verdächtigen zur Rechenschaft zu ziehen, sagte Trump nach Angaben des Weißen Hauses in einem Gespräch mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy am Freitag.
Rajoy schrieb auf Twitter: „Ich habe mit dem Präsidenten @realDonaldTrump gesprochen. Vielen Dank für Ihre Zusicherung der Liebe, Zuneigung und Zusammenarbeit der USA mit Spanien.“ Bei den beiden Vorfällen in Spanien waren am Donnerstag mindestens 14 Menschen getötet worden.

06.43: Die 14 Toten und mehr als 100 Verletzten des Anschlags von Barcelona und des vereitelten Angriffs von Cambrils stammen aus der ganzen Welt. Den katalanischen Behörden zufolge kamen Menschen aus 34 Ländern zu Schaden.

05:00 Uhr: Auch nach dem Terroranschlag in Barcelona hält Außenminister Sigmar Gabriel Spanien für ein sicheres Urlaubsziel. „Wir sind ganz sicher, dass Spanien nach wie vor ein Reiseland ist, bei dem wir keinerlei Warnungen aussprechen müssen“, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch in Barcelona. Er betonte aber auch: „Es gibt keine absolute Sicherheit.“ Am Samstag wollte Gabriel am Tatort Blumen für die Opfer niederlegen.

02.09 Uhr: Der Vater von zwei der mutmaßlichen Attentäter in Spanien hat schockiert auf die Nachricht reagiert. Er habe von der Polizei erfahren, dass sein 17-jähriger Sohn Moussa nach dem Anschlag in Cambrils getötet worden sei, sagte Saïd Oukabir am Freitag in seinem marokkanischen Heimatdorf Melouiya der Nachrichtenagentur AFP. Nun stehe er "unter Schock", sagte der Vater unter Tränen. Über seinen 27-jährigen Sohn Driss, der mit drei weiteren Verdächtigen in der nordostspanischen Stadt Ripoll festgenommen wurde, sagte Saïd Oukabir, er hoffe, dass dieser sich als unschuldig erweise.

23.59 Uhr: Der Doppelanschlag in Spanien geht nach Erkenntnissen der Polizei auf das Konto einer mutmaßlichen Terrorzelle mit offenbar noch größeren Anschlagsplänen.

23.53 Uhr: Das spanische Königspaar will am Samstag Opfer des Terroranschlags von Barcelona im Krankenhaus besuchen. König Felipe VI. und seine Frau Letizia wollten den Opfern auch persönlich ihr Mitgefühl zeigen und Genesungswünsche übermitteln, teilte das Königshaus mit.

Der König hatte den Terroranschlag in der Innenstadt von Barcelona mit mindestens 13 Toten und Dutzenden Verletzten scharf verurteilt. „Das sind Mörder, einfach Kriminelle, die uns nicht terrorisieren werden“, schrieb der Palast bereits am Donnerstagabend auf Twitter. 

22.36 Uhr:  Nach dem Anschlag von Barcelona fahnden die französischen Behörden Polizeikreisen zufolge nach einem Beteiligten. Gesucht werde der Fahrer eines weißen Lieferwagens vom Typ Renault Kangoo, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die spanische Polizei habe entsprechende Informationen weitergeleitet. Die Zeitung "Le Parisien" berichtete, der Wagen sei eines von drei Autos gewesen, das die Attentäter gemietet hätten. Bisher sei es nicht wieder aufgetaucht. Demnach könnte es in Frankreich sein.

21.41 Uhr: Einen Tag nach dem Terroranschlag in Barcelona schweben zwei deutsche Verletzte in Lebensgefahr. Das teilte der Arzt eines Krankenhauses in Barcelona Bundesaußenminister Sigmar Gabriel am Freitagabend bei dessen Besuch mit. Bisher hatte das Auswärtige Amt nur von einer lebensgefährlich verletzten Frau gesprochen.

Eine Frau mittleren Alters erlitt den Angaben zufolge bei dem Anschlag mit einem Lieferwagen am Donnerstag auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas schwere Kopfverletzungen. Ihr Zustand wird als äußerst kritisch eingeschätzt. Zudem liegt eine lebensgefährlich verletzte Jugendliche auf der Intensivstation.

20.35 Uhr: Am Ort des Terroranschlags von Barcelona ist es am Abend zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen rechten Demonstranten und Passanten gekommen. Die Demonstranten waren am Abend unweit der Einmündung des Rambla-Boulevards zur Plaça Catalunya aufgetaucht. Sie trugen Flaggen mit dem Symbol der Identitären Bewegung, mit Sankt-Georgs-Kreuzen sowie Transparente mit Aufschriften wie „Defend Europe“ und „Stop Islamization of Europe“.

Eine Menschenmenge stellte sich ihnen entgegen und rief lautstark „Faschisten raus aus unseren Stadtvierteln!“. Einige skandierten auch „No pasarán“ („Sie werden nicht durchkommen“), den Slogan der Republikaner aus dem spanischen Bürgerkrieg (1936-1939). Andere hielten Regenbogenbanner hoch. Schließlich zogen sich die Identitären unter Triumphgejohle der Menge wieder zurück.

20.13 Uhr: In dem Haus, in dem eine mutmaßliche Terrorzelle den Terroranschlag in Barcelona mit 13 Toten vorbereitet haben soll, ist Medienberichten zufolge eine zweite Leiche gefunden worden. Die katalanische Polizei Mossos d'Esquadra bestätigte am Freitag über Twitter, sie habe «biologische Überreste» in dem Haus in der Kleinstadt Alcanar südlich der Stadt Tarragona gefunden. In dem Gebäude hatte es am Mittwoch eine Explosion mit einem Toten gegeben - möglicherweise hatte sich dort eine Bombenwerkstatt befunden.

19.20 Uhr: Nach dem Attentat in Barcelona hat die Urlaubsinsel Mallorca die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Palma verschärft. Arbeiter hätten Betonbarrieren in der Fußgängerzone des Zentrums installiert, speziell auf der Plaça de la Porta Pintada, zitierte die «Mallorca Zeitung» eine Mitteilung der Stadtverwaltung. Die Maßnahmen seien vom spanischen Innenministerium angeordnet worden. Auf der Plaça d'Espanya und in der Einkaufsstraße Sant Miquel wurden zudem schwere Blumenkübel so positioniert, dass kein größeres Fahrzeug auf die beliebte Flaniermeile fahren kann. Die Sicherheitsmaßnahmen sollen demnach auch an der Playa de Palma verschärft werden, speziell an der Schinkenstraße, dem Hotspot des deutschen Party-Tourismus.

18.20 Uhr: Der Fahrer des Kleintransporters ist spanischen Medienberichten zufolge tot. Er ist demnach unter den fünf Männern, die von der Polizei in Cambrils erschossen wurden.

18.06 Uhr: Aus Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags in Barcelona bleibt das Kolosseum in Rom am Freitagabend zeitweise dunkel. Die sonst übliche Beleuchtung der Hauptattraktion in Rom werde von 22.00 bis 22.30 Uhr ausgeschaltet, teilte der italienische Kulturminister Dario Franceschini mit. Auch der Trevi-Brunnen und das Kapitol sollten am Abend vorübergehend nicht beleuchtet werden.

17.15 Uhr: Die Attentäter von Cambrils haben nach Angaben der spanischen Polizei neben Attrappen von Sprengstoffgürteln auch eine Axt und mehrere Messer in ihrem Auto mitgeführt.

In dem Küstenort rund 100 Kilometer südlich von Barcelona hatten Sicherheitskräfte in der Nacht zum Freitag fünf Terroristen getötet, die offenbar ebenfalls einen Anschlag verüben wollten. Bei ihrer Flucht überfuhren sie mehrere Passanten, eine Frau starb am Freitag an den Folgen ihrer Verletzungen. Bevor die Männer erschossen wurden, hätten sie eine Person mit einem Messer im Gesicht verletzt, teilte die Polizei auf Twitter mit.

16.45 Uhr: Der UN-Sicherheitsrat hat den Opfern des Terrorangriffs von Barcelona am Freitag mit einer Schweigeminute gedacht. Ägyptens UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta, derzeit Ratsvorsitzender, sprach den Familien und dem spanischen Volk im Namen des Gremiums sein Beileid aus.

16.26 Uhr: Bei den Angriffen in Spanien ist nach Angaben von US-Außenminister Rex Tillerson auch ein Mensch aus den USA ums Leben gekommen.

16.20 Uhr:  Der Attentäter von Barcelona, der zunächst entkommen war, ist nach jüngsten Erkenntnissen der katalanischen Polizei womöglich bei einem Polizeieinsatz in Cambrils erschossen worden. „Die Untersuchung geht in diese Richtung, es gibt mehrere Indizien, aber wir haben keinen konkreten Beweis“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag vor Journalisten in Barcelona. Drei der fünf mutmaßlichen Attentäter, die bei dem Einsatz in Cambrils erschossen wurden, seien inzwischen identifiziert.

15.40 Uhr:  Der Terroranschlag von Barcelona und möglicherweise noch weitere geplante Attacken sind nach Erkenntnissen der Polizei wohl schon seit längerem vorbereitet worden. Das teilte der katalanische Polizeichef Josep Lluís Trapero mit. Die Ermittlungen konzentrierten sich jetzt auf ein Haus in der katalanischen Kleinstadt Alcanar, wo die Attacken mutmaßlich vorbereitet wurden, sagte er. In dem etwa 160 Kilometer südlich von Barcelona gelegenen Ort hatte es am Mittwoch eine Explosion mit einem Toten gegeben - möglicherweise in einer Bombenwerkstatt.

15.21 Uhr: Nach Angaben der Polizei stammen drei im Zusammenhang mit dem Anschlägen in Katalonien festgenommene Personen aus Marokko, einer aus Spanien. Die Ermittler erklären, die Anschläge seien zeitweise in Alcanar im Süden Barcelonas vorbereitet worden.

14.26 Uhr: Im Zusammenhang mit den Anschlägen in Barcelona und Camprils gibt die Polizei die Festnahme einer vierten verdächtige Person bekannt.

13.58 Uhr: Das spanische Innenministerium und die Polizeiführung haben die Verantwortlichen in Barcelona schon vor Monaten vor der Gefahr eines Terroranschlags auf der Flaniermeile Las Ramblas gewarnt. Die Stadtverwaltung sei der Empfehlung, Poller an den Rändern des Boulevards aufzustellen, aber nicht gefolgt. Die Stadtoberen hätten stattdessen entschieden, die Polizeipatrouillen auf den Ramblas zu verstärken.

13.43 Uhr: Bei den Anschlägen in Barcelona und Cambrils sind nach Angaben der Rettungskräfte insgesamt 130 Menschen verletzt worden. 17 von ihnen schweben in Lebensgefahr, 30 weitere seien sehr schwer verletzt. Die Opfer der beiden Attentate stammen nach diesen Angaben aus 34 Ländern.

13.12 Uhr: Der deutsche Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) verurteilt die Anschläge von Barcelona und Cambrils. „Terror verstößt nicht nur gegen Menschenrechte, sondern auch gegen göttliches Recht. Er ist mit der Religion des Islam weder vereinbar noch begründbar“, teilt der Verband mit.

13.24 Uhr: Am Freitag sind die ersten Todesopfer identifiziert worden. Es handele sich um einen 60-jährigen Mann aus Lanteira in der Nähe des andalusischen Granada, seinen minderjährigen Sohn und eine Nichte seiner Ehefrau, zitierte die Zeitung „El País“ die Bürgermeisterin der Gemeinde.

12.24 Uhr: Eine Frau ist nach der Terrorattacke im spanischen Badeort Cambrils ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl der Todesopfer in Barcelona und Cambrils stieg somit auf insgesamt 14, wie die katalanischen Rettungskräfte am Freitag auf Twitter mitteilten.

12.20 Uhr: Unter den 13 deutschen Verletzten sind nach Angaben von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet drei Jugendliche aus seinem Bundesland. Sie gehören zu einer Reisegruppe und seien schwer verletzt, sagt Laschet in Düsseldorf.

12.00 Uhr: Tausende Menschen versammeln sich in Barcelona auf der Placa Catalunya, um gemeinsam mit König Felipe und Ministerpräsident Manuel Rajoy in einer Schweigeminute der Opfer des Anschlags zu gedenken. Von dem Platz geht die Flaniermeile Las Ramblas ab, auf der das Attentat verübt wurde.

11.50 Uhr: Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sind noch keine Verbindungen nach Deutschland erkennbar. Die Informationen der spanischen Behörden seien aber nur ein Zwischenstand, sagt ein Sprecher des Ministeriums.

11.48 Uhr: Bei dem Anschlag sind nach Angaben der Bundesregierung 13 Deutsche verletzt worden. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte am Freitag in Berlin, einige von ihnen seien so schwer verletzt, dass sie in Lebensgefahr schwebten. Ob es auch Tote unter den deutschen Opfern gegeben habe, sei derzeit nicht klar, könne aber nicht ausgeschlossen werden.

11.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Anschlag von Barcelona verurteilt. „Terrorismus kann uns tief traurige Stunden bereiten. Aber besiegen kann er uns nie“, sagt sie in Berlin. Mit den Vertretern anderer Parteien sei aus Respekt vor den Opfer für zwei Tage Zurückhaltung im Wahlkampf verabredet worden.

10.55 Uhr: Der Fahrer des Lieferwagens ist immer noch auf der Flucht. Laut Insiderinformationen waren acht Personen an den Anschlägen beteiligt

10.04 Uhr: „Das sind bittere Tage“, sagt SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. „Solche Tage sind traurige Momente.“ Er habe mit Kanzlerin Angela Merkel telefoniert und mit ihr "für den heutigen Tag vereinbart, dass wir unsere Wahlkampfaktivitäten einschränken, dass wir auf Musik verzichten", um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

8.59 Uhr: Die Sprengstoffgürtel der in der Stadt Cambrils erschossenen Terror-Verdächtigen waren Attrappen. Dies berichteten spanische Medien am Freitagmorgen unter Berufung auf das katalanische Innenministerium.

8.46 Uhr: Muslime in Deutschland haben mit Fassungslosigkeit und Entsetzen auf den tödlichen Anschlag in Barcelona reagiert. „Der Anschlag auf Unschuldige, darunter Frauen und Kinder, schockiert uns alle“, erklärte die muslimischen Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland.

8.27 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Anschlag ist in der Stadt Ripoll nördlich von Barcelona eine weitere verdächtige Person festgenommen worden, wie ein katalanischer Radiosender meldet.

7.48 Uhr: Nach Angaben des französischen Außenministeriums sind 26 Franzosen unter den Verletzten. Mindestens elf von ihnen befänden sich in einem ernsten Zustand. Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian wollte noch am Freitag nach Barcelona reisen, um die Opfer zu besuchen.

7.45 Uhr: „Wo ich geboren wurde, wo ich aufgewachsen bin und wo die Leute sind, die ich liebe. All meine Unterstützung für die betroffenen Familien. Ich liebe dich, Barcelona“

7.30 Uhr: Die Polizei spricht mittlerweile von drei Tatorten. Barcelona: Hier starben auf den Ramblas am Donnerstag 13 Menschen, Dutzende wurden verletzt. Die Flaniermeile Las Ramblas ist eine knapp 1,3 Kilometer lange Promenade im Zentrum der Stadt. Cambrils: In dem Küstenort wurden laut Polizei fünf Terroristen getötet, die am frühen Freitagmorgen laut Medienberichten einen Anschlag verüben wollten. Alcanar: Bereits am Mittwoch gab es laut Behörden eine Explosion in einem Wohnhaus in dem Ort Alcanar. Bei der Gasexplosion in der Provinz Tarragona etwa 200 Kilometer südlich von Barcelona seien ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt worden.

6.45 Uhr: Nach Angaben der katalanischen Regionalregierung sind auch Deutsche unter den Opfern. Die Menschen, die getötet oder verletzt worden seien, kämen aus 24 verschiedenen Ländern von Frankreich und Deutschland bis Pakistan und den Philippinen.

6.20 Uhr: Nach wie vor ist unklar, ob es sich unter den Todesopfern auch deutsche befinden.

6.00 Uhr: Die Polizei spricht aktuell von fünf toten mutmaßlichen Terroristen nach einer zweiten Autoattacke in Cambrils.

3.33 Uhr: Die Polizei will nach eigenen Angaben mehrere kontrollierte Sprengungen in Cambrils durchführen.

3.23 Uhr: In Cambrils sind nach Angaben von Rettungsdiensten sechs Zivilisten und ein Polizist verletzt worden.

3.18 Uhr: Die Polizei hat ein Bombenentschärfungskommando in Cambrils. Dies solle klären, ob die dortigen Angreifer Sprengstoffgürtel getragen hätten, teilten die Behörden via Twitter mit. Man gehe davon aus, dass es zwischen den Angreifern, die bei dem Polizeieinsatz in der Stadt getötet wurden, und dem Anschlag in Barcelona sowie der Explosion in Alcanar eine Verbindung gebe.

2.28 Uhr: Die Polizei hat in Cambrils südlich von Barcelona vier Angreifer getötet. Ein weiterer sei verletzt worden, sagte eine Sprecherin.

2.01 Uhr: Die Polizei hat nach eigenen Angaben bei einem Einsatz in der Stadt Cambrils mehrere Menschen getötet. Es gehe dabei um Täter eines terroristischen Angriffs, erklärten die Behörden. Spanischen Medien zufolge gab es in der Ortschaft südlich von Barcelona eine Schießerei, bei der mehrere Angreifer getötet wurden.

1.40 Uhr: Die Polizei ist in der Stadt Cambrils südlich von Barcelona im Einsatz. Das Vorgehen stehe im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Angriff von Terroristen, erklärten die Behörden. Die Bürger der Stadt wurden aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben.

00.47 Uhr: Ministerpräsident Mariano Rajoy bezeichnet den Anschlag als Resultat eines „dschihadistischen Terrorismus“. Dies erfordere eine globale Antwort. „Das ist eine globale Bedrohung und die Antwort muss global sein.“


23.30 Uhr: Nach Auskunft eines Polizeivertreters wurde in Barcelona ein Mann von der Polizei erschossen, der sich einer Polizeikontrolle entzog. Es deute aber nichts darauf hin, dass der Getötete mit dem Anschlag in Verbindung stehe. Es gebe allerdings wohl eine Verbindung des Attentats mit einer Explosion in einem Haus in der katalonischen Stadt Alcanar am frühen Donnerstagmorgen. Dabei sei eine Person getötet und eine andere verletzt worden.


23.00 Uhr: Nach Auskunft eines Polizeivertreters handelt es sich bei keiner der beiden festgenommen Personen um den Fahrer des Kleintransporters. Einer der beiden Männer sei Marokkaner, der andere stamme aus der spanischen Exklave Melilla.

21.35 Uhr: Der Regierungschef von Katalonien, Carles Puigdemont, gibt zwei Festnahmen bekannt. Er spricht auf einer Pressekonferenz von etwa einem Dutzend Toten und mindestens 80 Menschen, die in Krankenhäusern behandelt würden. Es sei weiter unklar, wie viele Angreifer beteiligt waren.

21.22 Uhr: Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) reklamiert über die ihr nahestehenden Nachrichtenagentur Amak den Anschlag für sich. (FR mit Agentur)

 

Zur Startseite

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
  • Nutzungsbasierte Onlinewerbung
  • Mediadaten
  • Wir über uns
  • Impressum