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Kurden Türkische Luftwaffe bombardiert Kurden-Rebellen

Die türkische Luftwaffe bombardiert PKK-Ziele im Südosten der Türkei. Bereits am späten Montagabend hätten F-16-Kampfjets Bomben auf Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans abgeworfen.

14.10.2014 09:53
Die türkische Luftwaffe hat Stellungen der PKK bombardiert. (Symbolbild) Foto: AFP

Die türkische Luftwaffe hat erstmals seit Ausrufung einer Waffenruhe vor anderthalb Jahren Stellungen kurdischer Rebellen im Südosten des Landes angegriffen. Das verlautete am Dienstag aus Sicherheitskreisen. F-16-Kampfjets hätten am späten Montagabend Bomben auf Stellungen der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) abgeworfen, Angaben zu Opfern lagen zunächst nicht vor. Dort hätten die kurdischen Rebellen zuvor eine Polizeistation angegriffen, berichtete die Zeitung "Hürriyet" am Dienstag.

Konflikt droht zu eskalieren

Der Kurden-Konflikt in der Türkei droht vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Syrien wieder zu eskalieren. Die PKK hatte im März 2013 eine Waffenruhe ausgerufen, zudem wurden Friedensverhandlungen mit der Regierung in Ankara gestartet.

Der inhaftierte PKK-Führer Abdullah Öcalan hatte unlängst mit einem Abbruch des Friedensprozesses gedroht, sollte die nordsyrische Kurdenmetropole Kobane, die direkt an der türkischen Grenze liegt, von der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) erobert werden. In den vergangenen Tagen gab es in der Türkei teils gewaltsame Demonstrationen von Kurden, die ein Eingreifen des türkischen Militärs gegen den IS in Kobane verlangen. (afp/dpa)

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