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Anschlag in Großbritannien Polizei gibt Namen von zwei Londoner Attentätern bekannt

Zwei Tage nach dem Anschlag von London hat die Polizei die Namen von zwei der drei Attentäter bekannt gegeben. Einer der beiden war den Sicherheitsbehörden demnach bekannt.

05.06.2017 19:52
Khuram Shazad Butt und  Rachid Redouane
Der 27-jährigen Khuram Shazad Butt (li.) und der 30 Jahre alte Rachid Redouane sollen laut Polizei für den Anschlag von Samstag verantwortlich sein. Die Identität des dritten Täters ist noch nicht bekannt. Foto: rtr

Nach dem Anschlag von London hat die britische Polizei am Montag erstmals die Namen von zwei der drei Täter genannt.

Danach handelt es sich umden in Pakistan geborenen 27-jährigen Briten Khuram Shazad Butt und den 30 Jahre alten alten Rachid Redouane, der angegeben habe, Marokkaner und Libyer zu sein.

Khuram Shazad Butt sei dem Inlandsgeheimdienst MI5 und der Polizei bekannt gewesen, allerdings habe es keine Geheimdienstinformationen gegeben, dass er einen Anschlag geplant habe, erklärte die Polizei. Ob die Täter weitere Helfer hatten, sei noch nicht vollständig geklärt.

Die beiden namentlich genannten und ein weiterer Mann, zu dessen Identität die Behörden keine Angaben machten, waren nur Minuten nach ihrer Tat am Samstag von der Polizei erschossen worden.

Die Polizei rief die Bevölkerung auf, Hinweise zu den Männern zu geben. Besonders interessiert sei man an Informationen darüber, welche Orte sie aufgesucht hätten und ob sie in den Tagen und Stunden vor dem Anschlag aufgefallen seien.

Bei dem Anschlag, den der IS für sich reklamiert hat, rasten drei Angreifer am Samstagabend auf der London Bridge mit einem Transporter in eine Menschenmenge und stachen dann im Ausgehviertel Borough Market wahllos mit Messern auf Menschen ein. Zeugen zufolge riefen sie: "Das ist für Allah."

Zwei Deutsche unter den Verletzten

Von den Verletzten befanden sich nach Polizeiangaben am Montagabend noch 18 in einem kritischen Zustand. Unter den Verletzten sind nach Angaben der Bundesregierung auch zwei Deutsche. Einer davon gehöre zu den Schwerverletzten.

Bislang seien 12 Personen in Zusammenhang mit dem Anschlag verhaftet worden, teilte die Polizei weiter mit, darunter sieben Frauen. Zwei der Verhafteten seien inzwischen wieder auf freiem Fuß. (rtr)

 

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