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Anschläge in Paris Gauck ruft zur Verteidigungsbereitschaft auf

Bundespräsident Gauck zeigt sich von den Terroranschlägen in Paris tief erschüttert. Und er appelliert, sich gegen Gewalt der Terroristen aufzulehnen.

Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich tief erschüttert. Foto: dpa

Schon in der Nacht der Anschläge hatte sich der Bundespräsident geäußert. Am frühen Samstagmorgen, um 1 Uhr 19, erklärte Joachim Gauck: „Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem französischen Volk.“

Am Samstag dann, als die ganze Dimension der Terroranschläge langsam klar wird, tritt der Präsident im Schloss Bellevue vor die Presse. Sichtlich berührt wendet er sich an die Franzosen, wendet sich an Europa. Jetzt gerade müsse verteidigt werden, was Frankreich einst ins politische Bewusstsein gerufen habe: „Liberté, egalité, fraternité.“ Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Europa müsse jetzt ein Bollwerk sein, und zwar ein Bollwerk der Demokratie und der Menschenrechte.

Gauck ruft dazu auf, sich dafür zu engagieren: „Aus unserem Zorn über die Mörder müssen Entschlossenheit und Verteidigungsbereitschaft werden. Auch dabei stehen wir an der Seite der Franzosen.“

Die Trauer mache am Rhein nicht halt, sagte der Präsident. „Selten habe ich so eine solche Nähe zu unseren französischen Nachbarn empfunden wie in dieser Nacht.“

Dann spricht er von „Menschenfeinden“, die Frankreich zu ihrem Ziel gemacht haben. Und wieder appelliert er, sich gegen diese Gewalt aufzulehnen: „Aber die Terroristen werden nicht das letzte Wort haben. Diese Nacht wird nicht das letzte Wort haben.“

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