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Syrien Über hundert Tote bei Anschlägen in Küstenstädten

Bei Autobombenanschlägen in syrischen Küstenstädten sterben mehr als 100 Menschen. Diese Gegenden waren bislang vom Bürgerkrieg verschont geblieben.

23.05.2016 11:21
In Tartus starben bei einem Autobombenanschlag 48 Menschen. Foto: AFP

Bei einer Serie von Anschlägen in den syrischen Küstenstädten Tartus und Dschableh sind am Montag nach Angaben von Aktivisten mindestens einhundert Menschen getötet worden. Wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, gingen in den beiden Städten insgesamt sieben Autobomben hoch. Tartus und Dschableh werden von regierungstreuen Truppen kontrolliert.

In Dschableh seien 53 Menschen getötet worden, in Tartus 48, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Die Opfer seien "wahrscheinlich fast ausschließlich Zivilisten". Fünf Autobomben seien von Selbstmordattentätern gezündet worden. Es gebe "eine hohe Zahl von Verletzten".

Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien. Sie steht den Gegnern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahe. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum überprüft werden. (afp)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Syrien
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