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Syrien Türkei bombardiert kurdische Stellungen

Ungeachtet internationaler Appelle setzt die Türkei ihre Angriffe auf Stellungen der kurdischen Milizen in Nordsyrien fort. Türkische Artillerie an der Grenze in der Region Kilis habe am Dienstag erneut das Feuer auf das Nachbarland eröffnet, meldete die Nachrichtenagentur DHA.

16.02.2016 11:40
Türkische Panzer an der Grenze der Region Kilis. Foto: AFP

Damit habe die Armee auf Beschuss durch die YPG-Milizen der syrischen Kurden-Partei PYD in Nordsyrien reagiert. Die kurdische Agentur Firat berichtete, das türkische Militär habe die Region um die Stadt Tel Rifaat beschossen, nachdem die YPG die Gegend am Montagabend eingenommen habe. Auch die Region um die kurdische Stadt Afrin sei unter Beschuss genommen worden. Dabei seien zahlreiche Häuser zerstört worden.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, bei türkischem Artilleriebeschuss seien in der Nacht zum Dienstag mindestens drei YPG-Kämpfer getötet worden. Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hatte die YPG am Montag vor einem weiteren Vormarsch in Nordsytien gewarnt.

Die Türkei erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen Russland. Das türkische Außenministerium teilte am Montagabend mit, Angriffe auf zivile Ziele seien «nach internationalem Recht ein klares Kriegsverbrechen. Mit diesen Verbrechen macht die Russische Föderation den Weg für die Intensivierung des Bürgerkriegs in Syrien und für eine gefährliche Eskalation in der Region frei.» (dpa)

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