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Syrien Rebellen dringen in Afrin ein

1. UpdateSyrische Rebellen sollen nach laut dem türkischen Präsidenten Erdogan in Afrin eingerückt sein. Die Kämpfer der kurdischen YPG-Miliz sollen sich auf dem Rückzug befinden. Die Flucht der Zivilisten aus Ost-Ghuta geht unvermindert weiter.

18.03.2018 08:48
Syrische Rebellen marschieren Richtung Afrin
Syrische Rebellen marschieren Richtung Afrin. Foto: rtr

Die türkische Armee und mit ihr verbündete Rebellen haben nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan das Zentrum der nordwestsyrischen Stadt Afrin unter ihre Kontrolle gebracht. Das sagte Erdogan am Sonntag im westtürkischen Canakkale. Die Kämpfer der kurdischen YPG-Miliz hätten sich zurückgezogen, sagte der Rebellensprecher.

Die Türkei hatte im Januar im Norden Syriens eine Offensive gegen die YPG gestartet. Mit der Militäraktion soll verhindert werden, dass sich ein zusammenhängendes kurdisches Einflussgebiet vom Irak über Syrien bis in die Türkei bildet. Die FSA-Rebellen sind mit der Türkei verbündet.

Tausende Menschen fliehen aus Ost-Ghuta

Aus der umkämpften syrischen Rebellenenklave Ost-Ghuta sind am Sonntag nach russischen Angaben erneut mehr als 5000 Menschen geflohen. Dies teilte das Versöhnungszentrum in Syrien am Vormittag mit, das vom russischen Verteidigungsministerium betrieben wird. Bereits am Samstag hatten Tausende Menschen das Kampfgebiet verlassen.

Die syrische Armee hat nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der Enklave erobert und das restliche Gebiet in drei nicht miteinander verbundene Teile gespalten. Die vorwiegend islamistischen Rebellen weigern sich bislang zu kapitulieren. (rtr/dpa)

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