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Syrien-Krieg Erdogan attackiert die USA

Wegen ihrer Unterstützung der syrischen Kurdenpartei PYD kritisiert der türkische Präsident Erdogan die USA scharf. Aus Unfähigkeit hätten die USA die Region in ein "Meer des Blutes" verwandelt.

10.02.2016 13:26
Erdogan wirft den USA Unfähigkeit im Umgang mit den syrischen Kurden vor. Foto: AFP

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die USA wegen ihrer Unterstützung der syrischen Kurdenpartei PYD scharf attackiert. Die Unfähigkeit der USA, das wahre Wesen der PYD zu verstehen, habe die Region in ein "Meer des Blutes" verwandelt, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. "Sind Sie auf unserer Seite oder auf der Seite der terroristischen PYD und der PKK?"

Die PYD gehört zu den wichtigsten US-Verbündeten beim Kampf der radikalislamischen IS-Miliz in Syrien. Die PYD steht aber auch der von den USA und der EU als Terrorvereinigung eingestuften Kurdischen Arbeiterpartei PKK nahe, mit der sich die Regierung in Ankara seit Jahrzehnten einen gewalttätigen Konflikt um mehr Autonomie für die Kurden im Südosten der Türkei liefert. Die Rolle der Kurden ist auch einer der Streitpunkte, der die auf Eis liegenden internationalen Bemühungen um eine politische Lösung des Syrien-Konflikts belastet. (rtr)

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