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Syrien Israel wirft syrischem Regime Chemiewaffen-Einsatz vor

Trotz der aktuellen Waffenruhe haben syrische Regierungstruppen nach Darstellung der israelischen Regierung Chemiewaffen gegen Zivilisten eingesetzt.

01.03.2016 19:28

Trotz eines Waffenstillstandes haben syrische Regierungstruppen nach israelischer Darstellung Chemiewaffen gegen Zivilisten eingesetzt. Auch nach Beginn der Feuerpause habe die Armee Chlorgasbehälter abgeworfen, sagte Verteidigungsminister Mosche Jaloon am Dienstag auf einer Konferenz in der Nähe von Tel Aviv. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hatte bereits im Jahr 2014 festgestellt, dass in dem Bürgerkriegsland mit Hilfe von Hubschraubern systematisch Chlorgas eingesetzt werde. Sowohl Regierung als auch Rebellen haben bestritten, für die Taten verantwortlich zu sein.

Allerdings ist nur von der Armee bekannt, dass sie über Hubschrauber verfügt. Experten der Vereinten Nationen und der OPCW versuchen gerade herauszufinden, wer für den Einsatz der Chemiewaffen verantwortlich ist.

In Syrien gilt seit Samstag eine Feuerpause. Internationalen Beobachtern zufolge hat diese zumindest dazu geführt, dass weniger gekämpft wird. In der kommenden Woche sollen zudem die Friedensgespräche fortgesetzt werden. (rtr)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Syrien
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