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Syrien Israel bringt Raketenabwehr in Stellung

Angesichts eines möglichen US-Militärschlags gegen Syrien bringt Israel eine Raketenabwehrbatterie bei Tel Aviv in Stellung. Israel schließt nicht aus, von Syrien aus unter Beschuss zu geraten, wenn der Westen auf den Giftgaseinsatz in Syrien reagiert.

30.08.2013 09:52
Raketenabwehr bei Tel Aviv (Archivbild). Foto: imago stock&people

Angesichts eines möglichen US-Militärschlags gegen Syrien bringt Israel eine Raketenabwehrbatterie bei Tel Aviv in Stellung. Israel schließt nicht aus, von Syrien aus unter Beschuss zu geraten, wenn der Westen auf den Giftgaseinsatz in Syrien reagiert.

Israel hat angesichts eines möglichen US-Militärschlags gegen Syrien eine Raketenabwehrbatterie vom Typ Eisenkuppel bei Tel Aviv in Stellung gebracht. Das bestätigte eine Sprecherin der Armee am Freitag auf Anfrage. Im Großraum Tel Aviv, zu dem auch viele umliegende kleinere Städte gehören, leben etwa 3,2 Millionen Menschen. Das entspricht mehr als 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Israels. Im vergangenen November hatte ein solches Abwehrsystem mehrere aus dem Gazastreifen auf Tel Aviv abgefeuerte Raketen abgefangen.

Israel schließt nicht aus, dass es bei einer militärischen Reaktion des Westens auf den Giftgaseinsatz mit hunderten Toten in Syrien von dort aus unter Beschuss geraten könnte. Sehr wahrscheinlich sei dies aber nicht, sagte ein Sprecher von Regierungschef Benjamin Netanjahu. Weder das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad noch die mit ihm verbündete südlibanesische Schiiten-Miliz Hisbollah seien zurzeit an einem Schlagabtausch mit Israel interessiert. (dpa)

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