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Steuerfahnder Affäre jetzt vor Gericht

Die vier zu Unrecht zwangspensionierten Steuerfahnder verklagen den Gutachter des Landes. Sollte der Psychiater nicht haftbar gemacht werden können, wollen sie das Land Hessen verklagen - auf Schadenersatz in Millionenhöhe.

23.01.2011 16:11
Matthias Thieme
Inzwischen füllen die Akten über die Steuerfahnder-Affäre ganze Regale. Im Hintergrund wartet Mario Vittoria, einer der politischen Protagonisten der Affäre. Foto: Michael Schick

Das Land Hessen muss nach Informationen der Frankfurter Rundschau mit Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe rechnen, weil es vier Steuerfahnder mit falschen psychiatrischen Gutachten zwangspensionieren ließ. Entsprechende zivilrechtliche Klageschriften der Beamten gegen den Gutachter des Landes sind beim Landgericht Frankfurt eingegangen.

Gleichzeitig kündigen die Fahnder an, das Land Hessen zu verklagen, wenn der Psychiater nicht haftbar zu machen ist. Dann richten sich die Ansprüche gegen das Land, das aus Sicht der Fahnder seine Pflichten verletzt hat, indem es die falschen Gutachten nicht eigenständig überprüfte.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Steuerfahnder-Affäre

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