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Religiöse Beschneidung Piraten fordern Beschneidungsverbot

In die Debatte über ein Verbot religiöser Beschneidung schaltet sich nun auch die hessische Piratenpartei ein - und bezieht klar Position.

15.08.2012 13:19
Vorbereitungen für eine jüdische Beschneidungszeremonie. Foto: dpa

In die Debatte über ein Verbot religiöser Beschneidung schaltet sich nun auch die hessische Piratenpartei ein - und bezieht klar Position.

Die hessische Piratenpartei fordert ein Verbot der Beschneidungen von Kindern aus religiösen Gründen in Deutschland. Bei einer Mitgliederbefragung habe sich eine deutliche Mehrheit dafür ausgesprochen, sämtliche nicht medizinisch notwendigen chirurgischen Eingriffe an Kindern unter 14 Jahren zu untersagen, teilte der Landesverband am Mittwoch in Frankfurt am Main mit.

An der Befragung habe sich etwa ein Drittel der 1.923 abstimmungsberechtigten Parteimitglieder in Hessen beteiligt, hieß es.

Unter das Verbot sollen neben Beschneidungen auch Schönheitsoperationen an Kindern fallen, erklärte die Piratenpartei weiter. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wiege schwerer als die Entscheidungsfreiheit der Eltern. Solange Kinder den Eingriffen nicht wirksam zustimmen könnten, sollten medizinisch nicht notwendige Eingriffe daher als vorsätzliche Körperverletzung bestraft werden, forderte die hessische Piratenpartei.

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