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Piratenpartei Mehr Piraten in Hessen

Die hessische Piratenpartei meldet einen massiven Zuwachs an Mitgliedern. Die Zahl hat sich in einem Jahr mehr als verdoppelt, auf 2048. Und angeblich sind gar nicht alle Informatiker.

21.08.2012 14:10
Von Volker Schmidt
Piraten in Hessen - garantiert keinerlei Verdunkelungsgefahr. Foto: FR/Schick

Die Piratenpartei hat in Hessen per Pressemitteilung ihr 2048. Mitglied begrüßt – und zwar deshalb, weil die 2048 eine runde Zahl ist, wenn man sie im für Computer wichtigen Binärsystem darstellt: 100000000000 oder 211. Weil Rechenmaschinen nur zwei Ziffern kennen, die 0 und die 1 oder „Strom aus“ und „Strom an“, arbeiten sie mit dem Binärsystem, das alle Zahlen mit diesen beiden Ziffern darstellt.

Noch vor einem Jahr hatte der Landesverband laut Generalsekretärin Judith Seipel-Rotter rund 900 Mitglieder (oder binär, wenn die FR richtig rechnet, 1110000000). Aus dem Wachstum entstünden „Herausforderungen“ bei der Mitgliederverwaltung, die die Partei aber „dank vieler ehrenamtlicher Helfer gut bewältigen“ könne, so Seipel-Rotter. Und das beste aus PiratenSicht: 92 (binär also 1011100) Prozent der Mitglieder bezahlen sogar ihre Beiträge – die beste Quote bundesweit, sagt Parteisprecher Christian Hufgard.

Mitglied Nummer 2048, Kurt Cotoaga aus Frankfurt, bezeichne sich zwar als „Nerd“, so die Partei, doch unter den neuen Mitgliedern seien auch viele, die mit dem Binärsystem wenig anfangen können: Die Piratenpartei sei keine „Informatikerpartei“ mehr. Vielmehr gebe es, sagt die Generalsekretärin, „bei uns zehn Sorten von Menschen: die, die das Binärsystem verstehen, und die, die es nicht verstehen“. Die 10 ist die binäre Darstellung der Zahl 2.

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