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Piraten Piratenchef kassiert zu viel Geld

Seine ersten großen Auftritte in Talkshows haben Piraten-Chef Johannes Ponader Ärger mit der Arbeitsagentur eingehandelt. Als Hartz-IV-Empfänger hätte er die Honorare, die er dafür erhalten hat, angeben müssen.

24.06.2012 15:49
Piratenchef Johannes Ponader (rechts) gemeinsam mit Norbert Röttgen (CDU) und Christian Linder (FDP, links) bei Günter Jauch. Foto: dpa

Der erwerbslose politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, hat Ärger mit der Arbeitsagentur. Ponader bestätigte dem Magazin „Der Spiegel“, dass die Behörde ihn nach seinen ersten großen Talkshow-Auftritten gemahnt habe, als Empfänger von Arbeitslosengeld II müsse er seine Honorare angeben, da sich die staatliche Unterstützung entsprechend verringere.

Ponader habe nach eigenen Angaben allein für einen Auftritt bei Markus Lanz ein Honorar von 500 Euro erhalten, berichtete das Blatt. Die Arbeitsagentur habe auch bemängelt, dass Ponader zu viel Zeit für seine ehrenamtliche politische Tätigkeit aufwende. Der Piraten-Funktionär kritisierte das Vorgehen der Agentur: „Ich werde vom Sozialsystem heftig hinterfragt, weil ich mich politisch engagiere und trotzdem Sozialleistungen beziehe. Das ist eine extreme Entartung des ganzen Systems“, sagte er dem „Spiegel“.

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