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Wulff-Zapfenstreich mit Festnahmen Gegen fünf Anti-Wulff-Demonstranten wird ermittelt

Für fünf Demonstranten hat der Vuvuzela-Protest gegen den Zapfenstreich für Ex-Bundespräsident Christian Wulff ein Nachspiel: Gegen sie wird wegen Körperverletzung ermittelt.

09.03.2012 14:16
Der Protest gegen Wulff war deutlich hörbar. Foto: dpa

Die Berliner Polizei hat am Rande des Großen Zapfenstreichs für Ex-Bundespräsident Christian Wulff fünf Demonstranten vorübergehend festgenommen. Sie hatten sich am Donnerstagabend geweigert, ihre Vuvuzela-Tröten und Trillerpfeifen abzugeben, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Gegen die Störer werde nun unter anderem wegen Körperverletzung ermittelt.

Nach Polizeiangaben hatten am Donnerstagabend zeitweise bis zu 700 Menschen in der Nähe von Schloss Bellevue ihrem Ärger Luft gemacht. Sie hielten Plakate hoch und skandierten „Schäm' dich“. Mit Trillerpfeifen und Vuvuzelas störten sie die Verabschiedung Wulffs. Obwohl das Schloss weiträumig abgesperrt war, waren die Proteste auf dem Gelände gut zu hören. Die Polizei stellte 22 Tröten und Trillerpfeilen sicher.

Bereits in den Wochen vor Wulffs Rücktritt waren mehrmals Demonstranten vor das Schloss gezogen. Unter anderem forderten sie ihn mit hochgehaltenen Schuhen zum Rücktritt auf. In der muslimischen Kultur ist das ein Zeichen höchster Verachtung. (dpa)

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