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Kabinett Merkel Viel versprochen, wenig gehalten

Nach vier Jahren schwarz-gelber Koalition kann das Kabinett Merkel II kaum irgendwelche Erfolge vorweisen.

Allzu erfolgreich waren die vier Jahre des Kabinetts Merkel II nicht. Foto: dpa/Federico Gambarini

Nach vier Jahren schwarz-gelber Koalition kann das Kabinett Merkel II kaum irgendwelche Erfolge vorweisen.

Vor vier Jahren um diese Zeit waren Union und FDP mit einem klaren Programm im Wahlkampf unterwegs: Sie wollten Steuern senken, die Laufzeiten der Atomkraft verlängern, den Wehrdienst ein wenig reformieren, die bürgerlichen Umgangsformen pflegen.

Die Bilanz nach vier Jahren schwarz-gelben Regierens könnte fast die einer rot-grünen Koalition sein. Statt Steuersenkungen drängt die Kanzlerin auf eine Finanztransaktionssteuer, der Ausstieg aus der Atomkraft wurde beschleunigt, der Wehrdienst abgeschafft.

Und der Umgang in der Koalition erinnerte oft eher an den von Gassenjungen denn an den von christlich-liberalen Bildungsbürgern.

Ein Blick auf die Details:

Viel versprochen, wenig gehalten, das ist die Bilanz dieser Koalition. Das ist womöglich auch der Grund dafür, dass die Kanzlerin zwar große Sympathie beim Wahlvolk genießt, ihr Regierungsbündnis aber umso weniger: Nur 26 Prozent würden die Fortsetzung von Schwarz-Gelb begrüßen, 44 Prozent nicht.

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