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SPD Rentenpaket SPD beschließt Rentenpaket

Nach wochenlangem Streit einigt sich die SPD auf ein neues Rentenkonzept. Einstimmig beschließen die etwa 250 Delegierten auf dem Kleinen Parteitag in Berlin, eine aus Steuern finanzierte Solidarrente von 850 Euro für Geringverdiener einzuführen sowie die Erwerbsminderungsrente besser auszustatten.

24.11.2012 13:43
Vor Beginn des Kleines Parteitags stehen der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (l.) und der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel im Willy-Brandt-Haus in Berlin nebeneinander. Foto: dapd

Die SPD hat auf einem Kleinen Parteitag in Berlin das Rentenpaket beschlossen, mit dem sie sich für die Bundestagswahl aufstellen will. Der Beschluss der etwa 250 Delegierten sei einstimmig gefallen, verlautete aus Teilnehmerkreisen.

Die SPD will unter anderem eine aus Steuern finanzierte Solidarrente von 850 Euro für Geringverdiener einführen und die Erwerbsminderungsrente besser ausstatten. Eine vom Alter unabhängige Rente ohne Abzüge soll nach 45 Beitragsjahren möglich sein.

Neu aufgenommen wurde in das Rentenpaket das Versprechen an rund vier Millionen Ost-Rentner, dass ihre Altersbezüge unter einer SPD-geführten Bundesregierung bis 2020 auf das Westniveau angehoben werden.

An der Rente mit 67 hält die SPD fest, will sie im Fall einer Regierungsübernahme aber aussetzen, wie bereits vor einem Jahr beschlossen.

Die seit diesem Jahr laufende Heraufsetzung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis zum Jahr 2029 soll erst dann fortgesetzt werden, wenn die Hälfte aller 60- bis 64-Jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Derzeit sind es weniger als 30 Prozent. (reuters)

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