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Somalia Mehrere Tote bei Bombenanschlag in Mogadischu

1. UpdateIn Somalias Hauptstadt Mogadischu sind nach Polizeiangaben zwei Autobomben explodiert.

09.11.2018 15:33

Bei der Explosion von Autobomben im Zentrum der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Polizeiangaben am Freitag mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei den Opfern handele es sich neben Sicherheitskräften größtenteils um Zivilisten. Wie ein AFP-Reporter berichtete, stiegen über der Stadt Rauchsäulen auf, während in den Straßen heftiges Gewehrfeuer zu hören war.

Laut Polizei wurden zwei Autobomben in der Nähe zweier Hotels und des Hauptquartiers der Polizei gezündet. Eine dritte Explosion ereignete sich wenige Minuten später. Der Polizei zufolge werden die Hotels von führenden somalischen Politikern aufgesucht.

Somalia ist nach einem Bürgerkrieg in den 90er Jahren weiterhin instabil. Die islamistische Shebab-Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika gegen die international anerkannte Regierung und verübt immer wieder schwere Anschläge mit vielen Toten.

Truppen der Afrikanischen Union (AU) und der somalischen Armee hatten die Miliz 2011 aus Mogadischu vertrieben. Die bewaffneten Rebellen sind aber weiterhin im Land aktiv. Neben Angriffen auf somalische oder ausländische Militärstützpunkte verüben sie immer wieder auch Anschläge in Mogadischu.

Außer AU-Truppen sind in dem ostafrikanischen Staat zur Unterstützung der Regierung auch EU-Soldaten als Berater und Ausbilder im Einsatz. Die USA beteiligen sich mit Luftangriffen am Kampf gegen die Shebab-Miliz. (afp)

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Somalia

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