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Themar „Sieg Heil“ führt zu Strafbefehl gegen Rechtsrock-Sänger

Der Sänger der rechtsextremen Band „Blutzeugen“ muss 1500 Euro zahlen, weil er beim Rechtsrock-Konzert in Themar mehrfach „Sieg Heil“ gesungen hat.

06.04.2018 12:27
Strafbefehl gegen rechtsextremen Sänger nach Konzert in Themar
Das Rechtsrock-Festival in Themar im vergangenen Jahr hat juristische Konsequenzen für einen Teil der Musiker (Archivbild). Foto: dpa

Das Rechtsrock-Konzert im thüringischen Themar vom Sommer 2017 hat juristische Konsequenzen für die Mitglieder mehrerer Neonazi-Bands. Gegen den Sänger der Rechtsrock-Gruppe „Blutzeugen“ wurde Strafbefehl erlassen, wie eine Sprecherin des Amtsgerichts Hildburghausen am Freitag mitteilte. Zuvor hatte der MDR darüber berichtet.

Demnach soll der Sänger 1500 Euro Geldstrafe zahlen, weil er bei dem Konzert mehrfach „Sieg Heil“ gesungen und Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben soll. Laut Amtsgericht wurde gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt.

Gegen den Sänger der Band „Stahlgewitter“, die ebenfalls in Themar spielte, wurde zudem Anklage wegen Volksverhetzung in zwei Fällen erhoben. In dem südthüringischen Ort hatten sich im Sommer 2017 rund 6000 Rechtsextreme aus ganz Europa getroffen. Bei der Großveranstaltung spielten mehrere Bands aus der Szene. (dpa)

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