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Reservistenverband der Bundeswehr Ehemalige Soldaten wegen Rechtsextremismus entlassen

Hitler-Bilder, Hakenkreuze, antisemitische Parolen und volksverhetzende Aufrufe: Der Reservistenverband der Bundeswehr hat drei weitere ehemalige Soldaten entlassen.

12.12.2017 20:36

Drei weitere ehemalige Soldaten sind wegen Rechtsextremismus aus dem Reservistenverband der Bundeswehr ausgeschlossen worden. Die drei Männer hatten auf ihren Facebook-Seiten Hitler-Bilder, Hakenkreuze, antisemitische Parolen und volksverhetzende Aufrufe veröffentlicht, wie der Verband einen entsprechenden Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland bestätigte. „Extremistische Tendenzen oder Auswüchse, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, sind nicht zu tolerieren“, sagte Verbandspräsident Oswin Veith dem Netzwerk.

Laut Verband stammen zwei der Betroffenen aus Mecklenburg-Vorpommern, einer kommt aus Nordrhein-Westfalen. Seit 2010 erfolgten im Reservistenverband damit bislang 35 außerordentliche Kündigungen wegen rechtsextremer Aktivitäten. Laut Bundesverteidigungsministerium entließ die Bundeswehr zwischen 2012 und 2016 insgesamt 18 Mitarbeiter wegen Rechtsextremismus. (dpa)

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