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Prozess in Norwegen Deutsche gibt sich als Breivik-Freundin aus

Norwegische Behörden habe eine Deutsche, die sich als Sympathisantin des geständigen norwegischen Attentäters Breivik ausgab, ausgewiesen. Die Frau hatte an den mutmaßlichen Mörder Briefe geschrieben und sich als seine Freundin ausgegeben haben.

19.04.2012 07:12
Anders Behring Breivik (l.) im Gespräch mit seinem Anwalt Geir Lippestad. Foto: dapd

Norwegische Behörden habe eine Deutsche, die sich als Sympathisantin des geständigen norwegischen Attentäters Breivik ausgab, ausgewiesen. Die Frau hatte an den mutmaßlichen Mörder Briefe geschrieben und sich als seine Freundin ausgegeben haben.

Norwegen hat offenbar eine deutsche Sympathisantin des geständigen Attentäters Anders Behring Breivik ausgewiesen. Wie der norwegische Fernsehsender TV2 am Donnerstag auf seiner Website berichtet, hatte die Frau zum Prozessauftakt am Montag versucht, in das Gerichtsgebäude in Oslo zu gelangen.

Sie sei am Vortag aus Stuttgart angereist und habe für 14 Tage ein Hotel gebucht, um den Prozess zu verfolgen, hieß es. Die Frau soll Briefe an Breivik geschrieben und behauptet haben, dessen Freundin zu sein. Der deutschen Polizei soll sie bekannt sein.

Stammt die Frau aus Stuttgart?

Die Frau habe die Nacht im Gefängnis verbringen müssen und sei am Dienstag von Norwegen mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland geschickt worden. Die norwegische Zeitung „VG“ habe über eine Frau aus Stuttgart berichtet, die Breivik Briefe und Geld geschickt habe. Ob es sich dabei um dieselbe Frau handele, sei aber unklar. (dapd)

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