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Präsidentschaftswahl in Kroatien Herausforderin erzwingt Stichwahl

Die Präsidentenwahl in Kroatien entscheidet sich in einem überraschend knappen Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach Prognosen liegt der amtierende Staatschef Ivo Josipovic nur knapp vor der Oppositionskandidatin Kolinda Grabar Kitarovic.

28.12.2014 19:42
Die Oppositionskandidatin Kolinda Grabar Kitarovic zwingt den amtierenden Staatschef Ivo Josipovic in eine Stichwahl. Foto: AFP

Bei der Präsidentschaftswahl in Kroatien ist offenbar eine Stichwahl erforderlich. Der amtierende Präsident Ivo Josipovic müsse in einer zweiten Runde gegen seine konservative Herausforderin, die ehemalige Außenministerin Kolinda Grabar-Kitarovic, antreten, hieß es am Sonntagabend beim Eingehen von Nachwahlbefragungen nach dem ersten Durchgang der Wahl. Die Entwicklung überrascht: Alle Meinungsumfragen zuvor hatten Josipovic einen klaren Sieg vorausgesagt. Die Stichwahl ist für den 11. Januar vorgesehen.

Die beiden Bestplatzierten verpassten den im staatlichen Fernsehen verbreiteten Prognosen zufolge jeweils bei weitem das im ersten Wahlgang erforderliche Quorum, die absolute Mehrheit. Josipovic konnte demnach mit einem Anteil von 38,9 Prozent der Stimmen rechnen, Grabar-Kitarovic mit 38,1 Prozent. Bei diesem knappen Ausgang ist ein spannendes Finish vor der Stichwahl in zwei Wochen zu erwarten. (afp/dpa)

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