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Olympia-Attentat 1972 Merkel will Akten zum Olympia-Attentat freigeben

Merkel signalisiert in einem Brief an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer, dass sie die Behörden-Akten zum Olympia-Attentat von 1972 in München freigeben wolle - soweit möglich. Innenminister Friedrich soll dies federführend koordinieren.

05.10.2012 15:32
Verhandlungen: Ein Terrorist spricht im israelischen Teamquartier im Olympischen Dorf der Münchener Sommerspiele anno 1972 mit dem ehemaligen Innenminister Genscher. Foto: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will die Behörden-Akten zum Olympia-Attentat von 1972 in München offenlegen. Das signalisierte sie in einem Brief an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU), bestätigte die Staatskanzlei am Freitag einen Bericht der „Passauer Neue Presse“ (Samstag). Angehörige der von palästinensischen Terroristen getöteten israelischen Sportler fordern seit Jahren die Freigabe der Akten.

Merkel zufolge sollen sämtliche bei den Bundesbehörden noch vorhandenen Aktenbestände zum Olympia-Attentat 1972 gesichtet und so weit wie möglich freigegeben werden, heißt es in dem Medienbericht. Sie habe Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gebeten, „federführend die Koordinierung innerhalb der Bundesregierung zu übernehmen“. (dpa)

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