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Moschee in Berlin Türkische und kurdische Verbände verurteilen Brandanschlag

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) und die Kurdische Gemeinde haben den Brandschlag auf eine Moschee in Berlin-Reinickendorf scharf verurteilt.

12.03.2018 12:13
Berliner Moschee
Plakate und Flaggen hängen vor einer Moschee an in Berlin-Reinickendorf, auf die ein Brandanschlag verübt wurde. Foto: Paul Zinken

Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) und die Kurdische Gemeinde haben den Brandschlag auf eine Moschee in Berlin-Reinickendorf scharf verurteilt.

Der türkische Bund fordert eine schnelle und lückenlose Aufklärung „mit einem besonderen Augenmerk auf einen möglichen islamfeindlichen und rassistischen Hintergrund“, wie es hieß. 1997 habe es nach Angaben der Bundesregierung mindestens 950 Angriffe auf Muslime und muslimische Einrichtungen gegeben, meist durch Rechtsextreme.

Auch die Kurdische Gemeinde Deutschland zeigte sich „entsetzt“ über den Berliner Anschlag und ähnliche Vorkommnisse am Wochenende in anderen Städten. Diese Form menschenverachtender Gewalt sei mit nichts zu rechtfertigen. Das gelte auch für einige Schreiben in sozialen Medien, in denen kurdische Jugendliche wegen der türkischen Militäroffensive im Nordirak zu Gewalt gegen türkische Einrichtungen aufgerufen würden. (dpa)

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