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Handelsstreit Donald Trumps fauler Zauber

Trumps Handelsstreit nimmt groteske Züge an. Doch noch immer halten seine Anhänger zu ihm, während die Welt den Atem anhält. Der Leitartikel.

Donald Trump
Trump kann Handelsbilanzen weder lesen noch analysieren, versteht nicht, wie die Europäische Union funktioniert und hält die WTO für eine Quasselbude. Foto: dpa

Für Europa muss daher gelten: Zugeständnisse sind der falsche Weg. Sie würden nur Trumps Popularität stärken und ihn zu weiteren Grenzüberschreitungen reizen. Erforderlich ist eine geschlossene, unmissverständliche, aber kluge Gegenstrategie. Vor allem müssen Deutsche und Franzosen den Handelskrieg endlich auch als Kampf um die Deutungshoheit verstehen.

Durch permanente Wiederholung halbwahrer oder falscher Behauptungen ist es Trump gelungen, die größte Wirtschaftsmacht der Welt als Opfer ausländischer Übeltäter darzustellen. Auf dem alten Kontinent fehlt eine prominente Figur, die seine aberwitzigen Behauptungen genauso prompt, vernehmlich und vehement richtigstellt. Wegducken ist keine Option. Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte, wenn sich am Ende ausgerechnet China als mutigster Verfechter des Freihandels profilieren würde. 

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