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Syrien Der Krieg droht weiter zu eskalieren

Sollte der türkische Präsident Erdogan die Kurden in Syrien angreifen lassen, könnte dies das Verhältnis der Nato-Mitglieder Türkei und USA nachhaltig belasten. Unser Kommentar.

Syrien
Assads Truppen bei Aleppo. Foto: afp

Die Türkei droht mit einem Militäreinsatz gegen die Kurden in Syrien. Die USA wollen eine – auch mit Kurden – besetzte Truppe an der syrischen Grenze zur Türkei installieren. Russland wirft den USA deswegen vor, Syrien spalten zu wollen, sagt aber noch nicht, wie es auf einen möglichen türkischen Angriff in Syrien reagieren würde.

Klar ist nur eins: Zwar ist die Terrorgruppe des „Islamischen Staats“ auch in Syrien so gut wie besiegt. Doch das heißt noch lange nicht, dass der Krieg in Syrien beendet ist.

Der Krieg in Syrien droht sogar zu eskalieren. Sollte der türkische Präsident Erdogan die Kurden im Norden Syriens angreifen lassen, könnte das das Verhältnis der Nato-Mitglieder Türkei und USA nachhaltig belasten. Das gefiele Russland, aber brächte nichts außer Leid, Verderben und Tod.

Würde Syrien aufgeteilt, wären die politischen Probleme in der Region nicht gelöst. Hieße aber am Ende der Machthaber Syriens immer noch Baschar al-Assad, würde die Gewalt eines Mannes belohnt, der vor ein internationales Gericht gehört.

Solange sich die indirekt am Krieg beteiligten Mächte nicht an einem Tisch setzen, so lange wird der Krieg weitergehen. Bei der derzeitigen Lage kann das noch viele Jahre so gehen.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Syrien

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