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Panama Papers Macht dem Steuerbetrug endlich ein Ende!

Die Namen sind neu, der Skandal ist es nicht. Längst ist bekannt, dass Superreiche Steuern umgehen, indem sie ihre Millionen in Luxemburg, Panama oder Singapur deponieren. Es ist Zeit, etwas dagegen zu tun. Ein Kommentar.

Die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama hat Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Foto: AFP

Sie geben dem Skandal ein Gesicht: Lionel Messi, der wohl beste Fußballer der Welt, Petro Poroschenko, ukrainischer Präsident oder Sergej Roldugin, Cellist und Freund von Russlands Präsident Wladimir Putin. Sie alle sollen laut Recherchen internationaler Medien an Briefkastenfirmen in Panama und somit – so der damit verbundene Vorwurf – an Steuerbetrug beteiligt sein.

Die Namen sind neu, der Skandal ist es nicht. Dass Panama eine Oase für Steuerbetrüger ist, überrascht niemanden. Der mittelamerikanische Staat gehört zu den üblichen Verdächtigen, genauso wie Luxemburg, die Kanalinsel Jersey, der Stadtstaat Singapur und viele mehr. In diesen Steueroasen lagern Billionen Dollar. Etwa ein Drittel des Vermögens von Afrikas Reichen wird einer Oxfam-Studie zufolge in Steueroasen gehalten.

Von 200 Unternehmen, die zu den größten der Welt zählen, hatten laut der Studie etwa 180 eine Niederlassung in einer der Steueroasen. 2014 waren die Geldsummen, die Firmen in Steueroasen gebracht hatten, ungefähr viermal größer als 2001.

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