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Pakistan Schwache Sieger

Imran Khans Partei PTI bleibt weit hinter der absoluten Mehrheit zurück. Er braucht nun Partner. Ein Kommentar.

Imran Khan
Imran Khan. Foto: afp

Der vermeintliche Saubermann Imran Khan schwieg am Donnerstag zu Vorwürfen anderer Parteien über systematische Wahlmanipulationen. Damit holt sich der Schirmherr des „neuen Pakistan“ den ersten Makel, bevor er das Amt des Premierministers übernimmt.

Das wird ohnehin nicht leicht. Imran Khans Partei PTI blieb weit hinter der absoluten Mehrheit zurück. Er braucht nun Partner. Seine Vorliebe gilt den religiösen Parteien und unabhängigen Parlamentariern, weil er sich nicht mit den alten politischen Dynastien einlassen will.

Deshalb gibt es am Tag nach der Wahl nur eine hochzufriedene Gruppe: die Extraterrestrischen, wie manche Pakistaner die unantastbaren Generäle des Landes tauften. Sie basteln seit fünf Jahren daran, die Parteien in regionale Gruppen zu zerstückeln, die kaum Strahlkraft jenseits ihrer Heimatprovinzen besitzen.

Ein schwacher Imran Khan passt in dieses Konzept. Für den Westen bedeutet dies: Es führt kein Weg an Pakistans Generälen und ihren strategischen Interessen vorbei.

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