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Konjunktur Mit Donald Trump bergab

Mit seinem Irr- und Starrsinn gefährdet US-Präsident Trump das Konjunktur-Hoch in Deutschland. Ein Kommentar.

Trump
Donald Trump schadet ganz real. Foto: afp

So wie Angela Merkel, die seit einer gefühlten Ewigkeit im Kanzleramt regiert, gehört der Daueraufschwung zu den treuen Begleitern des Lebens in Deutschland. Doch nicht nur Merkel spürt, dass vermeintliche Sicherheiten trügen können. 

Der deutsche Wirtschaftsboom überlebte die brutale Krise in Europa, durch die wichtige Absatzmärkte einbrachen. Er ignorierte die Schwächephase der Schwellenländer inklusive China.

Aufwärts ging es auch in einer Zeit, in der die Notenbanken mit extrem niedrigen oder negativen Zinsen den geldpolitischen Ausnahmezustand ausriefen. Jetzt aber regiert Donald Trump im Weißen Haus. Und was die unterschiedlichsten Belastungen in acht Jahren nicht geschafft haben, könnte der US-Präsident hinbekommen. Mit seinem Irr- und Starrsinn gefährdet er auch hier das Konjunkturhoch. 

Gerade in Deutschland gilt aber die Binsenweisheit, dass Panik kein guter Ratgeber ist. Den Unternehmen hierzulande geht es gut. Es gibt keinen Grund, wieder den Standort in Grund und Boden zu reden wie Anfang des Jahrtausends. Die Zeiten werden rauer, weil Trump nicht nur twittert, sondern ganz real schadet. Aber es ist keinesfalls ausgemacht, dass die Wirtschaft nun einbricht. Ein Stück weit gehört es zur ökonomischen Normalität, dass ein Boom irgendwann ausläuft. 

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