Lade Inhalte...

Islamkonferenz Neue Debatte über Islam

Der Vorstoß des Innenministeriums, die Islamkonferenz neu aufzustellen, macht misstrauisch. Horst Seehofer hat sich in der Debatte über die Asylpolitik nicht gerade verdient gemacht. Unser Kommentar.

Das Logo der Deutschen Islamkonferenz
Wird sie neu aufgestellt? Logo der Deutschen Islam Konferenz. (Archiv) Foto: imago

Der Vorstoß lässt aufhorchen. Denn wenn das Bundesinnenministerium die Deutsche Islamkonferenz nach der Sommerpause neu aufstellen will, muss das nicht per se schlecht sein. Allerdings hat sich Horst Seehofer in den vergangenen Wochen in der Debatte über die Asylpolitik nicht gerade um die dringend nötige Integrationspolitik verdient gemacht. Und nun hat er zunächst offengelassen, ob er die Islamkonferenz überhaupt weiterführen will.

Auch ist gegen eine Debatte über den Islam in Deutschland gar nichts einzuwenden. Schließlich können alle Beteiligten sicher noch viel lernen – voneinander und miteinander. Wenn es dabei vor allem um die Frage geht, mit welchen Mitteln diese Gesellschaft gegen den Missbrauch des Islam vorgehen kann, dann wäre das hilfreich.

Es ginge dann tendenziell gemeinsam gegen Islamisten und Rechtsextreme, die auf unterschiedliche Art und Weise den Islam für ihre politischen Ziele missbrauchen. Weitere Mitglieder der Islamkonferenz können also sicher dazu beitragen, eine besseren Heimat zu schaffen.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen