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Führungsfrauen Ermutigt Euch!

Eine weibliche Doppelspitze bei einem Konzern ist ein gutes Zeichen. Ein Kommentar.

Simone Bagel-Trah
Simone Bagel-Trah, Aufsichtsratsvorsitzende, eröffnet die Hauptversammlung der Henkel AG und Co. Foto: Imago

Wem nützt es, wenn Frauen Top-Positionen in der Wirtschaft übernehmen? Allen! Schon deshalb ist es ausgesprochen erfreulich, dass der Henkel-Konzern nun eine weibliche Doppelspitze in seinem Aufsichtsrat hat. Führungsfrauen nützen den Unternehmen, denn gemischte Teams an der Spitze sind ökonomisch erfolgreicher als männliche Inzucht. Führungsfrauen nützen der Belegschaft, weil sie auf eine fortschrittliche Unternehmenskultur hinweisen.

Doch was nützen weibliche Aufsichtsräte der durchschnittlichen Arbeitnehmerin? Der Bankkauffrau, der Angestellten im Mittleren Dienst, der Abteilungsleiterin im Einzelhandel? Selbst Frauen sind da oft skeptisch. Zu abgehoben scheinen diese Top-Ladies zu sein, zu weit weg vom weiblichen Joballtag.

Trotzdem – auch Durchschnittsfrauen profitieren von weiblichen Spitzenkräften. Denn die setzen Zeichen. Sie sind ein Symbol, dass Frauen es überallhin schaffen können und dass sie in der Berufswelt gewollt sind. Sie zeigen, dass die männlich geprägte Arbeitswelt durchlässiger wird. Sie sind eine Ermutigung für alle Frauen. Doch diese Signale müssen auch wahrgenommen werden, überall dort, wo Frauen im Beruf stehen. Weibliche Erfolge sind eine Aufforderung an jede Frau: Ermutigt Euch!

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