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Flüchtlingsdebatte Integration ist die Antwort

Gewaltkriminalität nimmt zu. Sollen wir deshalb keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen? Nein, denn das Zauberwort heißt Integration. Ein Kommentar.

Flüchtlinge
Zur Integration gehören auch Maßnahmen für solche Menschen, die auf Dauer nicht in Deutschland leben dürfen. Foto: dpa

In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren deutlich weniger schwere Straftaten verübt. Allerdings nimmt Gewaltkriminalität zu, seitdem in den Jahren 2015 und 2016 Hunderttausende von Flüchtlingen nach Deutschland kamen. Zuwanderer und Kriminalität ist ein Begriffspaar, das zuverlässig dazu führt, dass Emotionen hochkochen.

Insofern wird auch die neueste Studie die Diskussion nicht versachlichen. Sie zeigt, dass vor allem junge Männer unter den Flüchtlingen öfter straffällig werden. Erklärungen dafür gibt es viele, sie sind aber keine Rechtfertigung. Zu fragen ist vielmehr, was dagegen getan werden kann. 

Sie nicht ins Land lassen, sagen die Populisten. Das ist aber keine Lösung. Migration hat es immer gegeben und in einer globalisierten Welt lassen sich nicht einfach Mauern um Länder ziehen, um Migranten aufzuhalten. Mehr Abschiebungen, lautet noch so eine Antwort. Diese sind aber oft schwer durchsetzbar und sehr teuer. 

Das Zauberwort heißt Integration. Dazu gehören auch Maßnahmen für solche Menschen, die auf Dauer nicht in Deutschland leben dürfen. Sie hier zu fördern oder sogar auszubilden und dann in ihre Heimatländer zurückzuschicken, ist auch ein Weg, Fluchtursachen zu bekämpfen. 

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