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Digitalpakt Beendet die Kreidezeit

Der Bund ist bereit, fünf Milliarden Euro für Laptops und Tabletts auszugeben. Doch das Projekt droht zu Scheitern. Das wäre ein Politikversagen. Der Kommentar.

In deutschen Schulen gibt es vieles, was sich zu verbessern lohnte: Das Geld, mit dem einige Probleme gelöst werden könnten, ist vorhanden. Der Bund ist mit dem Digitalpakt Schule bereit, fünf Milliarden Euro zu geben – nicht zuletzt, um die Schulen angemessen mit Laptops und Tablets auszustatten. Doch dieser Pakt droht zu scheitern, weil Bund und Länder sich nicht über die Bedingungen einig sind, unter denen die Länder das Geld nehmen können. Es wäre ein Fall von beispiellosem Politikversagen.

Vor allem die Länder müssen sich bewegen. Ministerpräsidenten wie der Grüne Winfried Kretschmann oder der CDU-Politiker Armin Laschet sollen nicht so tun, als drohte eine bundesweite Einheitsschule, wenn es zur Verfassungsänderung käme. Ein bisschen mehr Einheitlichkeit würde übrigens auch gar nicht schaden. Das wissen alle Eltern, die mit ihren Kindern schon mal in ein anderes Bundesland gezogen sind.

Die Beteiligten müssen sich schnell einigen. Deutschlands Schüler sollten auf das Ende der Kreidezeit nicht länger warten müssen.

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