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Bundeswehr Zwischen den Fronten

Die westlichen Mitglieder der Anti-IS-Koalition sind verbündet mit der irakischen Zentralregierung und den Kurden, die wiederum nun einen Konflikt austragen.

Peschmerga-Ausbildung
Ob die Bundeswehr während dieser Übergangsphase noch einmal die Peschmerga ausbildet, ist offen. Foto: dpa

Im Norden des Irak stehen sich die nach Unabhängigkeit strebenden Kurden und die irakischen Regierungstruppen gegenüber. Die westlichen Mitglieder der Anti-IS-Koalition, darunter Deutschland, befinden sich plötzlich politisch zwischen den Fronten. Sie sind mit beiden Parteien verbündet.

Deshalb müssen sich die internationalen Partner eng abstimmen und einen Ausweg suchen. Deutschland muss beantworten, wie mit dem bald auslaufenden Mandat für die Ausbildung kurdischer Kämpfer durch die Bundeswehr zu verfahren ist.

Bundestag und Regierung werden zu dem Schluss kommen, dass der Auftrag der Bundeswehr im Nordirak erfüllt ist. Dafür wäre es akzeptabel, wenn das Mandat noch einmal um wenige Monate verlängert wird, bis sich die Verhältnisse hierzulande und in der Anti-IS-Koalition sortiert haben.

Ob die Bundeswehr während dieser Übergangsphase noch einmal die Peschmerga ausbildet, steht auf einem anderen Blatt. Entscheidend ist, dass der deutsche Rückzug geordnet erfolgt und nicht zum Alleingang wird. 

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