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Bundestagswahl Die AfD ist unkaputtbar

Die Grünen? Die FDP? Bedauerlicherweise hat die AfD gute Chancen, dritte Kraft im künftigen Bundestag zu werden, weil sie auf einer Welle des Frusts schwimmt. Ein Kommentar.

AfD-Plakat
Trotz starkem Protest gegen die AfD werden der Partei „krasse Wahlergebnisse“ prophezeit. Foto: rtr

Da Angela Merkel das Rennen vor Martin Schulz zu machen scheint, dreht sich in der letzten Woche vor der Bundestagswahl alles um die Kleinen: Wer wird Dritter? Die FDP mit Postermann Lindner? Die AfD? Vielleicht sogar die Grünen?

Die Prognose sei gewagt: Es wird die AfD. Die Partei scheint unkaputtbar, so sehr die eigenen Leute auch alles unternehmen, den eigenen Laden kleinzukriegen. Ob der Gauland die Wehrmacht verherrlicht, die Weidel in der Schweiz eine syrische Asylbewerberin beschäftigte: Kleinkram. Spielt keine Rolle. Jede andere Partei, in der die Spitzenleute derart miteinander umgehen würden, wäre beim Teufel.

Nicht die AfD. Sie schwimmt auf einer Welle aus Frust und Unmut über den Lauf der Dinge. Das ist mehr als Ärger darüber, dass sich CDU und SPD so ähnlich geworden sind und die Wahl zur Qual gemacht haben. Vor allem in Ostdeutschland ist das so. „Krasse Wahlergebnisse“ prophezeit die sächsische SPD-Ministerin Petra Köpping der AfD. Die Frau reist viel und hört eine Menge. Es wird so kommen.

Im Osten werden die Grünen bluten. Es gibt kaum eine Partei, die auf dem Land derart verhasst ist: Die Grünen stehen für Verbote, für falsche Schwerpunkte, für alles Schlechte aus dem Westen. 

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