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Annegret Kramp-Karrenbauer AKK will es wissen

Kann Annegret Kramp-Karrenbauer Angela Merkel als Parteivorsitzende beerben? Merz und Spahn sollten sie nicht unterschätzen. Ein Kommentar.

Annegret Kramp-Karrenbauer
Annegret Kramp-Karrenbauer will CDU-Vorsitzende werden. Foto: rtr

Annegret Kramp-Karrenbauer will, aber kann sie auch Angela Merkel als Parteivorsitzende beerben? Zumindest hat sie selbstbewusst und überzeugend ihren meist männlichen Mitstreitern um das höchste Parteiamt den Fehdehandschuh hingeworfen. Nebenbei und nicht mit schrillen Tönen hat sie ihre wichtigsten Vorzüge erwähnt. Sie hat bereits im Saarland mit der Wahl zur Ministerpräsidentin erfolgreich die Macht erobert. Außerdem hat sie mit den zahlreichen Besuchen an der Basis ihre parteiinterne Machtbasis ausgebaut.

Zugleich hat sie sich auch von ihrer Förderin Angela Merkel mit dem Hinweis auf die „bleierne Zeit“ distanziert und ihre eigenen Ziele formuliert. Mit all dem hat sie die Vorurteile vom Tisch gewischt, zu schwach und zu Merkel-nah zu sein. Vor allem hat sie sich als Alternative zu den konservativen Mitstreitern Friedrich Merz und Jens Spahn positioniert. Sie will nicht auf Teufel komm raus das rechte Profil schärfen, um der AfD ein paar Wählerinnen und Wähler abzujagen, sondern auch im digitalen Zeitalter auf die soziale Marktwirtschaft setzen und ihre ausgleichende und wohlstandssichernde Wirkung behalten. AKK will also den Modernisierungskurs der Partei nicht verlassen. Merz und Spahn sollten sie nicht unterschätzen.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Die CDU nach Merkel

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