Lade Inhalte...

AfD Bekämpfen statt Beobachten

Gegen die AfD braucht es nicht den Verfassungsschutz, sondern überzeugende Politik, Anstand, Haltung. Die Stärke der Partei ist vor allem die Schwäche der anderen. Unser Kommentar.

André Poggenburg
André Poggenburg hetzt bei seiner Aschermittwochsrede. Foto: dpa

Kameltreiber? Lehmhütten? Vielweiberei? Dem AfD-Politiker André Poggenburg fehlt es unübersehbar an Manieren. Aber das ist ja nicht neu. Auch der Sound seiner Aschermittwochsrede, in der er Türken nach Strich und Faden beleidigte, ist es nicht.

Immer dasselbe Spiel: Einer keilt aus, die AfD-Parteiführung rüffelt ein bisschen. Aufregung erzeugen, so tun, als sei alles ein Missverständnis gewesen. Oder Satire. Oder eine Medienlüge. Und weiter geht es.

Jetzt kommen CDU-Politiker wie Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht mit der Anregung, das Bundesamt für Verfassungsschutz möge die AfD stärker unter die Lupe nehmen. Zumindest Teile davon.

Wozu? Was die AfD denkt, wie sie tickt, dass sie weiter nach rechts abdriftet – alles keine Neuigkeit. Was will man denn noch herausfinden? Was zu sehen ist, reicht.

Gegen die AfD braucht es nicht den Verfassungsschutz, sondern überzeugende Politik, Anstand, Haltung. Die Stärke der AfD ist vor allem die Schwäche der anderen. Darum geht es: Um Politik, um alle.

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

Multimedia App E-Paper
App
Online Kundenservice Abo-Shop
Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen