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Islamisierung Die Verzipfelung des Abendlandes

Die FR-Kolumne: Liebesstern und Zipfelmann verdrängen Weihnachtsmann und Weihnachtsstern. Und wer ist Schuld?

Gender-Nikolaus
Zwinker, zwinker: Der Gender-Nikolaus schickt das Abendland in den Untergang. Klar, oder? Foto: imago

Der ältere Herr mit dem weißen Rauschebart und dem roten Mantel, der im Bauchbereich ein bisschen spannt, hat heutzutage einen schweren Stand. Als abendländische Symbolfigur geistert er alljährlich zur Winterzeit durch die Wälder und Städte: Der „Weihnachtsmann“ – einen Sack mit Geschenken für die braven Kinderlein in der einen Hand, in der anderen eine Rute für all jene Plagen, die die Gunst durch renitenten Widerstand gegenüber den Autoritäten verwirkt haben.

Doch so manchem kommt er altbacken daher, er, der sich im 19. Jahrhundert vom Nikolaus emanzipierte und im New York der 30er Jahre einen lukrativen Ausrüstungsvertrag mit Coca Cola abschließen konnte. Im erzieherischen Bereich hat er seinen Einfluss längst gegenüber einer gegendert-weichgespülten Memmenpädagogik eingebüßt, die das mit der Rute nicht mehr zeitgemäß findet – als täten die Rotzlöffel durch gutes Zureden funktionieren.     

Und in den Supermärkten? Hier hatte er lange das Bild bestimmt, mit roten Bäckchen und einem roten Näschen, weil es auch bei Knecht Ruprecht mal etwas später wurde. Bis vor sieben Jahren ein Discounter antrat, um den Weihnachtsmann von der Kulturkarte des Abendlandes wegzuradieren: Ein womöglich homosexueller „Zipfelmann“, das regenbogenfarbene Gewand um den Schokohohlkörper geschwungen, mit vermutlich nicht einmal etwas darunter, mischt die Süßigkeitenregale auf und verwirrt seitdem unschuldige Kinderseelen.  

Abschaffung des Weihnachtsmannes durch Bahnhofsklatscher?

Obszön, doch das ist nicht das Kernproblem. Es ist vielmehr diese falsch verstandene Toleranz der Bahnhofsklatscher, die der Abschaffung des Weihnachtsmannes keinen Einhalt gebieten. „Wir haben so viele Moscheen bauen lassen, aber das man aus dem Weihnachtsmann einen Zipfelmann machen muss, das werde ich nie verstehen“, formuliert Saskia W. auf Facebook ihre Sorge, die sich bei Elmar K. in Wut entlädt: „Es geht nur darum, auch Moslems zum Kauf zu animieren“, poltert der Marketingspezialist, der als einer der wenigen geschnallt hat, dass Muslime flächendeckend regenbogenfarbene Schokofiguren auf ihren Fensterbänken und Balkonen platzieren, um dem Abendland das Weihnachtsfest zu verhageln. Und die blökende Herde vertrottelter Multi-Kulti-Schafe feiert das Ende der eigenen kulturellen Identität auch noch mit.   

„Wollen die das Weihnachten komplett verbannen? Am Arsch, nix da, das gehört zu unserer Kultur“, jammert Nicole F., die nicht glauben mag, dass ein Baumarkt neben dem politisch korrekten Weihnachtsstern auch einen Liebesstern im Sortiment hat. Eine Pflanze mit rosa Blüten direkt aus der islamistischen Hölle, eine Vorbotin der Scharia mit blumigen Grüßen des „IS“.

Liebesstern und Zipfelmann vereint

Doch wer sollte diese Entwicklung aufhalten? Liebesstern und Zipfelmann werden das Bild auf den Wintermärken alsdann bestimmen, während Salafisten die kläglichen Reste des Abendlandes auf den Flohmärkten verhökern. Parallel dürfte der Weihnachtsmann vereinsamt über Felder schlurfen und ganzjährig „Last Christmas“ summen – die Augen gefüllt mit Tränen und auf der Suche nach der verlorenen Identität, die einer falsch verstandenen Toleranz geopfert wurde.

Denn auch er wird nicht mehr verhindern können, dass der Zipfelmann mit Zepter in der Hand die Kreuze auf den Kirchtürmen ersetzt – und die islamistische Verzipfelung das deutsche Abendland in die Morgenröte überführt. Und wer hat Schuld? Richtig.

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