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Presseschau zu Cameron und seinem EU-Vorstoß "Wenn Cameron gewinnt, ist die EU tot"

"Unverschämtheit", "blanke Erpressung", "gefährliches Spiel" - die Kommentatoren finden harte Worte für Großbritanniens Premier Cameron und seine Ankündigung, die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen zu lassen. Nur bei der Einschätzung der Folgen eines Referendums gibt es Unterschiede.

24.01.2013 08:24
Sorgt in Europa für Empörung: Großbritanniens Premierminister David Cameron. Foto: dpa

"Unverschämtheit", "blanke Erpressung", "gefährliches Spiel" - die Kommentatoren finden harte Worte für Großbritanniens Premier Cameron und seine Ankündigung, die Briten über die EU-Mitgliedschaft abstimmen zu lassen. Nur bei der Einschätzung der Folgen eines Referendums gibt es Unterschiede.

Empörung, Entsetzen, Ermahnungen: Die Ankündigung von Großbritanniens Premier David Cameron, die Briten bis 2017 über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union abstimmen zu lassen, hat nicht nur in den Regierungen anderer Mitgliedsstaaten und bei der Opposition im Land heftige Kritik ausgelöst. Auch die Kommentatoren werten den Vorstoß größtenteils als wahltaktisches Manöver, dass Cameron, seinem Land und der EU viel Schaden einbringen könnte. "Eine EU nach Camerons Vorstellungen wäre das Ende Europas als politisches Projekt", ist sich etwa die "Rheinpfalz" sicher.

Positive Stimmen wie die des "Tagesspiegel" sind dagegen selten: "Alternativlosigkeit bewährt sich nicht. Der uncharmante Zeitpunkt der Rede und auch die innenpolitische Motivation sollten also nicht verdecken, dass David Cameron die richtige Frage gestellt hat: Wie soll es weitergehen?"

Wir haben die interessantesten Stimmen aus dem In- und Ausland zusammengestellt: (erb)

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